Alex Márquez holte in Sepang seinen dritten Saisonsieg. Der Gresini Ducati-Pilot fuhr in einer speziellen blauen Lackierung. Er bestätigte seine starke Form mit dem zweiten Platz im Sprintrennen hinter Pecco Bagnaia.
Start und frühe Phase
Bagnaia erwischte den besten Start und übernahm sofort die Führung. Doch Márquez und Pedro Acosta blieben dran. In Turn 4 übernahm Márquez die Führung. Er baute sofort einen Vorsprung von etwa acht Zehnteln auf. Dieser Vorsprung blieb in der ersten Hälfte der 20 Runden stabil.
Trendwende in Runde 13
In Runde 13 wurde Bagnaia langsamer. Acosta ging vorbei und blieb stark, trotz früherer Zweifel am Reifenmanagement bei KTM. Kurz darauf verlor Bagnaia schnell mehr Zeit. Er fuhr schrittweise an die Box und stürzte mit einem technischen Problem.
Podium und Top Ten
Márquez kontrollierte die Schlussphase und gewann mit 2,7 Sekunden Vorsprung vor Acosta. Joan Mir wurde Dritter und holte seinen zweiten Podiumsplatz in diesem Jahr. Franco Morbidelli machte weiter Druck, aber Mir blieb dran. Fabio Quartararo fiel zurück, wurde aber dennoch Fünfter und damit bester Yamaha-Fahrer.
Fermín Aldeguer galt als Anwärter, aber ihm fehlte die Geschwindigkeit und er stürzte in der letzten Kurve. Sein Platz ging an Fabio Di Giannantonio, der Sechster wurde. Enea Bastianini fuhr von P19 aus stark nach vorne und wurde Siebter. Luca Marini wurde Achter, knapp hinter Brad Binder. Marco Bezzecchi kam nicht über P11 hinaus, hinter Trackhouse-Neuling Ai Ogura. Der Sturz von Bagnaia bedeutet, dass Bezzecchi nun fünf Punkte Vorsprung im Kampf um den dritten Platz in der Meisterschaft hat.
Andere Ereignisse
Der Yamaha V4-Prototyp mit Testfahrer Augusto Fernández belegte Platz 18 mit 47 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Stürze gab es für Pol Espargaró, Raúl Fernández, Miguel Oliveira und Aldeguer. Oliveira konnte sich wieder aufrappeln und kam als 19. ins Ziel.
Schlussfolgerung
Márquez bestätigte seinen Status als Sepang-Spezialist und festigte seinen zweiten Platz in der Weltmeisterschaft. Acosta und Mir komplettierten das Podium. Für Bagnaia war es ein Rennen zum schnellen Vergessen.