Zusammenfassung

Die FIA hat zwei bemerkenswerte Momente während des Großen Preises von Mexiko-Stadt erklärt. Beide Situationen sorgten für viel Diskussionsstoff. Bei der einen handelte es sich um eine gefährliche Situation mit Streckenposten zu Beginn des Rennens. Bei der anderen ging es um einen späten Einsatz des virtuellen Safety-Cars (VSC) kurz vor Schluss.

Beinahe-Zusammenstoß mit Streckenposten

Zu Beginn des Rennens hätte Racing Bulls-Fahrer Liam Lawson beinahe zwei Streckenposten gerammt. Das geschah in der dritten Runde, zwischen den Kurven 1 und 2. Lawson hatte gerade die Boxen verlassen und war in diesem Moment völlig überrascht. Er reagierte sehr heftig und bezeichnete die Situation als inakzeptabel.

Nach Angaben der FIA waren Streckenposten vor Ort, um nach einem Zwischenfall in Kurve 1 zerbrochene Teile von der Strecke zu entfernen. Nachdem klar war, dass Lawson gestürzt war, wurde die Anweisung, die Strecke zu befahren, zurückgenommen. Daraufhin wurde an dieser Stelle eine doppelte gelbe Flagge gezeigt.

Die FIA erklärt, sie untersuche noch, warum zwei Streckenposten trotzdem auf der Strecke waren. Gleichzeitig würdigte sie die Bemühungen der lokalen, ehrenamtlichen Streckenposten. Die FIA bezeichnet ihre Arbeit als professionell und unverzichtbar für sichere Rennen.

Der späte VSC für Carlos Sainz

In der vorletzten Runde kam Carlos Sainz im Stadionbereich von der Strecke ab. Er versuchte, seinen Williams aus dem Weg zu fahren und blieb in einer Öffnung in den Leitplanken stehen. Auf den ersten Blick schien er außerhalb der Gefahrenzone zu sein.

Dennoch schlug die FIA Alarm. Das Auto von Sainz fing an zu rauchen, und bei der Rennleitung wurde ein Feuer gemeldet. Infolgedessen mussten die Streckenposten eingreifen, um das Auto zu bergen. Das ist ein Standardverfahren. Aus Sicherheitsgründen wurde das Rennen daher mit einem virtuellen Safety Car fortgesetzt, bis das Auto in einer geschützten Position hinter den Absperrungen war.

Die VSC endete sofort, nachdem das Auto sicher bewegt worden war. Das Rennen wurde unter grüner Flagge beendet. Die Entscheidung hatte zur Folge, dass Max Verstappen keine letzte Chance bekam, Charles Leclerc auf der Geraden zu überholen. Verstappen reagierte nüchtern darauf und sagte, dass solche Entscheidungen zum Rennsport gehören.

Wichtige Punkte in einer Reihe

  • Marshals standen bereit, um Trümmer zu beseitigen; die Anweisung wurde später zurückgezogen.
  • FIA untersucht, warum trotzdem zwei Streckenposten auf der Strecke erschienen.
  • Das Auto von Sainz wurde beschädigt und begann zu rauchen; es folgten Berichte über einen möglichen Brand.
  • VSC wurde so lange eingesetzt, bis das Auto hinter den Barrieren war und die Situation sicher war.
  • Die FIA lobte die Professionalität und das Engagement der freiwilligen Streckenposten.

Abschließende Bemerkung

Beide Vorfälle verdeutlichen das Spannungsfeld zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit in der Formel 1. Die FIA hält sich an die Protokolle. Gleichzeitig wird untersucht, was genau bei der Aktion der Streckenposten falsch gelaufen ist. Das Ergebnis könnte Auswirkungen auf künftige Verfahren haben.

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