Produktionsprobleme bedrohen DTM-Pläne
Lamborghini steht unter Druck, den neuen Temerario GT3 vorzustellen. Ursprünglich war geplant, rund 10 Exemplare für die Rennsaison 2026 zu bauen. Inzwischen scheint diese Zahl deutlich niedriger zu sein: Realistisch werden nur sechs bis acht Fahrzeuge erwartet.
Diese begrenzte Auflage hat direkte Auswirkungen auf die Verteilung auf die Meisterschaften. Nach aktuellen Schätzungen würden vier Fahrzeuge in die DTM gehen, zwei in die GT-World-Challenge Europe und der Rest in die IMSA-Serie in den USA. Für die Nürburgring-Nordschleife wird Abt vorerst auf den bewährten Huracan GT3 Evo2 statt auf den neuen Temerario setzen.
Für Paul Motorsport mit Lamborghini-Talent Maximilian Paul könnte das bedeuten, dass das Team 2026 nicht mit dem Temerario in der DTM antreten wird. Grasser und Abt scheinen jeweils zwei neue Autos zu bekommen, so dass für das kleinere Dresdner Team nichts mehr übrig bleibt. Neben der begrenzten Verfügbarkeit spielen auch die Kosten und der Markenwert eine Rolle: Lamborghini möchte nicht, dass zwei verschiedene Lamborghini-Modelle gleichzeitig in der DTM fahren.