Bestätigung vor dem Großen Preis von Brasilien erwartet

Franco Colapinto wird auch 2026 als Rennfahrer für Alpine tätig sein. Eine offizielle Ankündigung könnte bereits in dieser Woche erfolgen, noch vor dem Großen Preis von Brasilien.

Er kam im Januar mit einem Mehrjahresvertrag von Williams zu Alpine. Seit der Sommerpause hat sich seine Form deutlich verbessert. Dadurch wurde er schnell zum Favoriten für den Startplatz neben Pierre Gasly.

Was hat den Unterschied für Colapinto ausgemacht?

Nach dem Sommer zeigte Colapinto bessere Leistungen. Das gab ihm mehr Selbstvertrauen und Sicherheit. Auch die Unterstützung aus Lateinamerika, einschließlich Sponsorengelder, spielte eine Rolle. Zuvor hatte er gesagt, er wolle ohne so viel Stress Rennen fahren. Diese Stabilität scheint nun in Reichweite zu sein.

In Mexiko landete er knapp hinter Gasly. Auf der mexikanischen Rennstrecke ließ er im ersten freien Training auch Paul Aron, seinen Hauptkonkurrenten um den Platz, hinter sich. Aron hatte am Freitag beeindruckt, aber Colapinto fuhr dennoch die bessere Zeit.

Entwicklung und Kritik von Colapinto

Seine Saison begann schwankend, nachdem er Jack Doohan ersetzt hatte. Dies führte zu Kritik, insbesondere von Seiten des zurückkehrenden Teamchefs. Dieser hatte zuvor gesagt, dass Colapinto möglicherweise zu früh hochgestuft worden war. Das spornte Colapinto jedoch zu besseren Leistungen an. Seitdem hat sich sein Niveau deutlich verbessert.

Offiziell hat Colapinto noch keine Weltcup-Punkte gesammelt. In der Praxis war er vor dem Sommer nur zweimal schneller als Gasly und kam häufiger hinter ihm ins Ziel. Nach dem Sommer ist das Ergebnis ausgeglichener: drei Siege für jeden in den sechs Rennen, die danach stattfanden.

Alpine durch eine turbulente Zeit

Die letzten 18 Monate waren für Alpine turbulent. Das Team fiel weit zurück. Außerdem gab es viele Führungsquerelen und personelle Veränderungen.

  • Der ehemalige Renault-Chef kehrte als einflussreiche Führungspersönlichkeit zurück.
  • Renault hat sein eigenes Motorenprogramm für die Formel 1 eingestellt.
  • Esteban Ocon wurde früher als erwartet ausgewechselt.
  • Jack Doohan machte nach nur sechs Rennen im Jahr 2025 Platz für Colapinto.
  • Oli Oakes übernahm den Posten des Teamchefs, verließ ihn aber nach wenigen Monaten wieder.
  • Und der Renault-Chef und Hauptsponsor verließ Mitte des Jahres das Unternehmen.

Im Hinblick auf die neuen Regeln für 2026 hat Alpine beschlossen, jetzt viel zu opfern. Die Hoffnung ist, dass dieser Schmerz im nächsten Jahr mit großen Fortschritten belohnt wird.

Konsequenzen für Jack Doohan

Wenn Colapinto offiziell bestätigt wird, sind Doohans Chancen auf eine Rückkehr in den Rennstall von Alpine dahin. Es gab Gespräche über eine mögliche Rückkehr Doohans in dieser Saison. Das hing davon ab, wie das Management über Colapinto dachte.

Doohan bleibt der Reservefahrer von Alpine. Aber er würde lieber einen festen Rennsitz haben oder zumindest ein volles Programm fahren. Seit 2023 hat er bereits ganze Saisons verpasst. Deshalb sucht er nun nach Alternativen.

  • Mögliche Teams, über die gesprochen wurde: Cadillac, Williams, Haas und Sauber.
  • In der Regel handelt es sich dabei um Test- und Reservewalzen.
  • Eine echte Rennchance könnte sich bereits im Jahr 2027 ergeben.
  • Eine Kombination aus F1-Rollen und aktivem Rennsport (z. B. Super Formula in Japan) ist für ihn attraktiv.

Zusammenfassung

Colapinto hat sich nach einem schwierigen Start erholt. Er wird nun eine längerfristige Chance bei Alpine erhalten. Das bringt Ruhe in die Fahreraufstellung, während sich das Team auf 2026 vorbereitet. Für Doohan wirft dies neue Fragen zu seinen Rennplänen und seiner weiteren Karriere auf.

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