Hamilton zutiefst enttäuscht nach dem Rennen in Las Vegas
Lewis Hamilton bezeichnet diese Saison als «die schlechteste aller Zeiten». Das sagte er nach einem schweren Rennen in Las Vegas. Er kletterte noch auf Platz zehn. Aber das bedeutete ihm nichts. Er war sichtlich erschüttert.
Was auf der Bahn passierte
Hamilton gewann in der ersten Runde viele Plätze. Das verlief seiner Meinung nach recht einfach. Er blieb aus den Problemen heraus und holte zwei Haas-Boliden ein.
Danach ging es bergab. Er jagte lange Zeit Nico Hülkenberg. Hülkenberg wurde schließlich Neunter. Hamilton konnte im letzten Stint nicht mit Hülkenbergs Tempo mithalten. Er wurde auch fast von Ocons Haas überholt. Außerdem sagte er, dass es nach dem Kontakt mit Alex Albon zu einer Verschiebung des Gleichgewichts gekommen sei.
Keine Zufriedenheit trotz Erholung
Die Aufholjagd auf Platz zehn gab ihm kein gutes Gefühl. Er sagte, dass die Leistung keinerlei Befriedigung gebracht habe. Laut Hamilton hat das Team beim 2025-Auto bereits alles versucht. Es funktioniert nicht wie erwartet. Er fügte hinzu, dass Ferrari angesichts seiner eigenen Form keine echte Chance auf den zweiten Platz in der Konstrukteurswertung habe.
Teamreaktion und Kontext
Teamchef Fred Vasseur reagierte gelassen. Er wies darauf hin, dass ein Start von P19/P20 das Rennen ohnehin schon schwierig macht. Vasseur fand, dass Hamilton einen guten ersten Teil des Rennens hatte. Im zweiten Stint gab es Probleme mit dem Medium-Reifen. Er rief dazu auf, ruhig zu bleiben und alles im Debrief zu besprechen.
Leclerc: Persönlich gut, Ergebnis frustrierend
Charles Leclerc beendete das Wochenende auf Platz sechs. Das waren 0,2 Sekunden hinter den Top Fünf. Leclerc sagte, dass es sein bestes Rennen der Saison in Bezug auf seine persönliche Leistung war. Er hatte das Gefühl, dass jede Runde wie eine Qualifikationsrunde war. Es gab nur wenige Fehler. Dennoch ist P6 für ihn frustrierend.
- Hamilton: bezeichnet diese Saison als die schlechteste seiner Karriere.
- Er erholte sich auf P10, war aber nicht zufrieden.
- Probleme: Gleichgewichtsprobleme nach Kontakt mit Albon und Reifenprobleme im zweiten Stint.
- Vasseur: Start weit hinten machte es schwierig; Nachbesprechung erforderlich.
- Leclerc: starke persönliche Leistung, dennoch enttäuscht mit P6.
Die Stimmung in der Medienecke war gedrückt. Hamilton musste sogar dementieren, dass er die Formel 1 verlassen wolle. Das Team und die Fahrer werden nun hinter den Kulissen weiter darüber beraten, was geändert werden muss.