Verstärkte Überwachung nach Entdeckung von Schnittwunden

Nach dem ersten Tag in Lusail hat Pirelli zusätzliche Kontrollen eingeführt. Während des Freitags-Trainings wurden in mehreren Reifen tiefe Schnitte festgestellt. Die Inspektionen ergaben, dass die Schäden an Reifen aller vier Ecken auftraten. Es gab keine direkten Reifenschäden, aber der Lieferant bleibt wachsam.

Neue Kiesstreifen scheinen Ursache zu sein

Dieses Problem hängt mit neuen und verlängerten Kiesstreifen auf der Rennstrecke zusammen. An den Kurven 6, 10 und 16 wurden Streifen angebracht. Der Streifen an Kurve 14 wurde verlängert und beginnt nun früher. Autos, die weit auseinanderfahren, schleppen losen Kies auf den Asphalt. Dieser Kies gelangt so auf die Strecke und auf die Kerbstones.

Kies ist scharf und dringt leichter ein.

Pirellis Chefingenieur Simone Berra sagt, dass der Kies relativ scharf ist. Er ist nicht abgerundet. Dadurch verursacht er eher Einschnitte im Gummi. Einige Sätze erreichten die Konstruktion des Reifens, aber die Kordeln blieben intakt. Wenn die Konstruktion dauerhaft freigelegt ist, kann ein Loch entstehen.

Auswirkungen auf Sprint und Rennen

Pirelli und die FIA beobachten die Situation aufmerksam. Sollte es zu weiteren Schäden kommen, können sie sofort eingreifen. Mögliche Maßnahmen sind der Einsatz eines Safety Cars oder sogar einer roten Flagge, um den Kies zu entfernen. Derzeit besteht kein Grund zur Panik, aber die Warnung bleibt bestehen.

Zusätzliche Komplikation: Begrenzung der Reifenverwendung

Die Lebensdauer der Reifen ist in diesem Rennen bereits begrenzt. Pirelli legt an diesem Wochenende eine maximale Laufleistung von 25 Runden pro Reifensatz fest. Das macht die Strategien sensibel. Die Teams müssen nun sowohl den Verschleiß als auch das Risiko von Schnittverletzungen durch Kies berücksichtigen.

Wichtigste Punkte

  • Tiefe Schnitte in Reifen nach dem Training am Freitag in Lusail entdeckt.
  • Schnitte traten an allen vier Ecken der Reifen auf.
  • Neue/erweiterte Kiesstreifen in den Kurven 6, 10, 14 und 16.
  • Kies ist scharf und nicht abgerundet, wodurch er leichter schneidet.
  • Pirelli und FIA sorgen für einen reibungslosen Verkehr und eine saubere Strecke; Maßnahmen möglich (Safety Car/rote Flagge).
  • Maximal 25 Runden pro Reifensatz an diesem Wochenende erhöhen den Druck auf die Teams.

Zusammengefasst: Pirelli erhöht die Wachsamkeit. Die Teams müssen ihre Strategien anpassen. Die FIA kann aktiv eingreifen, wenn der Kies weiterhin Probleme verursacht. Vorläufig gibt es keine direkten Reifenpannen, aber das Risiko bleibt während des Sprints und des Rennens bestehen.

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