WEC-Rookie-Test wirft Fragezeichen auf

Jack Aitken wurde von der WEC für den Rookie-Test beim Saisonfinale in Bahrain berufen. Er teilt sich diese Aufgabe bei Jota-Cadillac mit Ricky Taylor. Der Test ist für Sonntag, am Ende der WEC-Saison, geplant.

Diese Ankündigung und sein bereits bestätigter Verbleib bei Action Express in der IMSA erwecken den Eindruck, dass Aitken in der nächsten Saison möglicherweise nicht mehr Vollzeit in der DTM fahren wird. In dieser Saison schaffte es der 30-jährige Brite mit dem Emil-Frey-Ferrari-Team bis ins Finale um den DTM-Titel, doch Pech und Fehler in der Schlussphase warfen ihn zurück.

Emil-Frey reagiert und bereitet sich vor

Teamchef Lorenz Frey-Hilti sagte, er sei von der Ankündigung überrascht, aber auch realistisch. Die Chance auf ein Doppelprogramm mit Cadillac sei immer gegeben gewesen, so Frey-Hilti. Emil-Frey hat Aitken klar gemacht, dass das Team einen Fahrer will, der sich voll auf die DTM konzentrieren kann. Sollte Aitken tatsächlich ein kombiniertes Programm erhalten, wird sich Emil-Frey nach einem Ersatz umsehen.

Cadillac selbst muss Aitken nicht auf seine Geschwindigkeit testen. Er ist seit vielen Jahren Werksfahrer für General Motors und fährt seit 2023 den LMDh in der IMSA, auch in Le Mans. Der Rookie-Test bei Jota scheint vor allem dazu zu dienen, ihn in das Jota-Werksteam zu integrieren, nachdem Jenson Button seinen Rücktritt angekündigt hat und das Cockpit des Cadillac #38 frei wird.

  • Was die Ankündigung bedeutet: Es ist wahrscheinlich, dass Aitken ein Doppelprogramm bei Cadillac hat und deshalb weniger für die DTM zur Verfügung steht.
  • Warum das ein Problem sein könnte: Emil-Frey möchte einen Fahrer, der sich ganz auf die DTM-Tests und den Rennsport konzentrieren kann.
  • Was Cadillac will: Aitken kennt die V-Series.R und der Test hilft ihm, sich im Jota-Arbeitsteam einzuleben.
  • Wie geht es weiter? Emil-Frey sucht nach einer Alternative, und es wird erwartet, dass in den kommenden Monaten Klarheit herrscht.

Aitken selbst sagte, dass er die DTM vermissen würde und dass er eine vierte Saison mit Emil-Frey vorgezogen hätte. Im Moment sieht es so aus, als ob Aitkens Zukunft in Richtung WEC und dem Jota-Cadillac-Projekt geht, aber eine endgültige Bestätigung steht noch aus.

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