Stand der Dinge
Red Bull hat noch keine endgültige Entscheidung für die drei verbleibenden Plätze im Jahr 2026 getroffen. Nur Max Verstappen ist fix. Der Rest ist umstritten. Es gibt klare Präferenzen und Gegenargumente. Zu den wichtigsten Namen gehören Isack Hadjar, Yuki Tsunoda, Liam Lawson und Arvid Lindblad.
Argumente für Hadjar bei Red Bull
Hadjar hat in diesem Jahr als Rookie beeindruckt. Er war konstant schnell und zeigte gute Qualifying-Leistungen. Das weckte Hoffnungen, dass er Verstappen auf Dauer gut unterstützen könnte. Viele Experten sind der Meinung, dass man ihm jetzt eine Chance in der Stammformation geben sollte. Der Gedanke ist: Gib Hadjar eine ernsthafte Chance und baue zwei Jahre lang um ihn herum.
Kernpunkte pro Hadjar
- Konstante Geschwindigkeit als Neuling.
- Hat das Potenzial, sich neben Verstappen zu entwickeln.
- Eine Beförderung kann das Personal beruhigen, wenn der Plan für zwei Jahre festgelegt wird.
Warum manche Tsunoda oder Lawson behalten wollen
Yuki Tsunoda hat mehr F1-Erfahrung. Das könnte in einer Saison mit neuen Regeln wertvoll sein. Einige Meinungsführer sind der Meinung, dass Tsunoda zunächst eine vollständige Vorbereitung erhalten sollte. Wenn seine Daten unzureichend sind, sollte das zeigen, dass er nicht fit ist. Das wäre ein fairer Weg, um ein endgültiges Urteil zu fällen.
Liam Lawson hat in diesem Jahr nur wenige Chancen in der Königsklasse erhalten. Die Fans sind der Meinung, dass er eine Wiederholung verdient hat. Sie verweisen auf sein Potenzial und die Tatsache, dass er bereits einen schwierigen Start in die Saison hatte. Eine zweite Chance könnte ihm helfen, sein Selbstvertrauen zurückzugewinnen.
Das Lindblad-Dilemma
Arvid Lindblad ist sehr schnell und hat im freien Training beeindruckt. Einige Experten sind der Meinung, dass er über die mentalen und technischen Qualitäten verfügt, um einen Unterschied zu machen. Ein mögliches Szenario ist, Lindblad zu den Racing Bulls zu schicken, um sich dort weiterzuentwickeln. Wenn er gut abschneidet, könnte er schnell weitermachen.
Probleme beim Ansatz von Red Bull
Viele Kommentatoren weisen auf strukturelle Mängel im Talentmanagement von Red Bull hin. Die Kritik dreht sich zu sehr um kurzfristige Lösungen. Es wurde kein erfahrener freier Mitarbeiter geholt. Es gab falsche Vertragsentscheidungen und einen Mangel an Übersicht. Das Ergebnis ist, dass die Organisation nun mit weniger Optionen dasteht als gewünscht.
Die Empfehlung ist klar: weniger impulsive Veränderungen und ein klarer langfristiger Plan. Red Bull muss entscheiden, ob es zwei komplette A-Teams aus der eigenen Zucht besetzen kann. Wenn das nicht realistisch ist, ist eine andere Strategie gefragt. Zum Beispiel: ein Emporkömmling aus dem eigenen Rennstall und ein erfahrener Fahrer von außen.
Drei Praxisszenarien
Auf der Grundlage der verschiedenen Meinungen gibt es drei gangbare Wege:
- Beförderung von Hadjar zu Red Bull. Lindblad zu Racing Bulls. Lässt Racing Bulls zwischen Lawson und Tsunoda wählen.
- Lassen Sie Hadjar ein weiteres Jahr bei den Racing Bulls. Geben Sie Lawson eine zweite Chance in der A-Mannschaft.
- Geben Sie Tsunoda eine normale Vorsaison und bewerten Sie beide (Tsunoda und Hadjar) zur Saisonmitte neu.
Stellungnahme und Schlussfolgerung
Die am wenigsten riskante Wahl scheint zu sein, Hadjar zu befördern und Lindblad strukturell in der Nachwuchsformation einzusetzen. Lassen wir Racing Bulls entscheiden, wer dort am besten hinpasst, Lawson oder Tsunoda. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Red Bull seinen Ansatz ändert. Weniger Panikfußball und mehr langfristige Planung. So kann die Formation längerfristig wieder stabil werden und Verstappen wird tatsächlich einen unterstützenden Teamkollegen behalten.