FIA reagiert auf Kritik nach gefährlicher Situation

Die FIA hat erklärt, dass Liam Lawson nach einem Beinahe-Zusammenstoß mit Streckenposten während des Großen Preises von Mexiko keine Schuld trifft. Eine interne Untersuchung ist noch im Gange, aber erste Analysen deuten nicht auf ein fehlerhaftes Fahrverhalten von Lawson hin.

Was geschah

Lawson hatte zu Beginn des Rennens einen Boxenstopp eingelegt und sich deshalb vom Feld gelöst. Während er Trümmerteile auf der Strecke aufnahm, musste er in Kurve 1 zwei Streckenposten ausweichen. Im Auto sagte er, er hätte sie fast umbringen können. Nach dem Rennen bezeichnete er die Situation als inakzeptabel und forderte, dass Maßnahmen ergriffen werden, damit so etwas nicht mehr vorkommt.

Kritik des mexikanischen Motorsportverbands

Der mexikanische Motorsportverband OMDAI veröffentlichte später eine Erklärung, in der er Lawson kritisierte. Sie argumentierten, dass die Streckenposten deutlich sichtbar hätten sein müssen und dass Lawson seine Linie nicht angepasst hätte. Diese Erklärung umfasste 10 Punkte und wurde erst später bekannt. Die FIA hat diese Erklärung nicht offiziell bestätigt.

Eigene Reaktion und Untersuchung der FIA

Die FIA entschuldigt sich bei Lawson für den Vorfall und erklärt, sie führe eine gründliche interne Untersuchung durch. Dabei arbeitet sie mit der OMDAI und dem Team von Lawson zusammen. Das Ziel ist klar: die Sicherheit des Sports zu verbessern.

  • Was die FIA sammelt und untersucht: Telemetrie, Funkverkehr in mehreren Sprachen, Filmmaterial und Verfahren vor Ort.

Was die Telemetrie zeigt

Erste Telemetrie-Analysen zeigen, dass Lawson richtig gebremst hat. Er reagierte auf die doppelte gelbe Flagge, bremste früher als in anderen Runden und fuhr viel langsamer in die Kurve ein als im Renntempo. Die FIA kam daher zu dem Schluss, dass ihn keine Schuld an dem Vorfall trifft.

Schließlich sprach die FIA den Streckenposten und Freiwilligen ihre Anerkennung aus. Ohne sie kann der Sport nicht sicher funktionieren. Vollständige Ergebnisse werden folgen, sobald die Untersuchung abgeschlossen ist.

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