FIA-Untersuchung und Schlussfolgerung

Die FIA hat das Ergebnis ihrer Untersuchung der Berichte über die Kostendeckelung 2024 veröffentlicht. Die Untersuchung dauerte sieben Monate. Den meisten Teams und Motorenherstellern wurde das volle Vertrauen ausgesprochen.

Nur Aston Martin in der Offensive

Aston Martin selbst hat bereits einen Verfahrensfehler eingeräumt. Das Team musste eine sogenannte “Accepted Breach Agreement” eingehen. Nach Ansicht der FIA handelte es sich um einen sehr geringfügigen Verstoß. Aston Martin hatte vor Ablauf der Frist am 31. März nicht unterschriebene Versionen der Berichte eingereicht. Die erforderliche Unterschrift des unabhängigen Prüfers wurde erst am 15. April eingeholt.

Die FIA bezeichnete die Umstände als außergewöhnlich und unvorhersehbar. Genaue Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. Da Aston Martin aus dem Fehler keinen Vorteil gezogen hat, hielt die Cost Cap Administration (CCA) zusätzliche Sanktionen nicht für notwendig. Das Team wird jedoch die Kosten für die Aufarbeitung des Verstoßes tragen.

Andere Teams und Motorenhersteller freigesprochen

Die übrigen neun Teams wurden nicht wegen eines Vergehens angeklagt. Das gilt auch für die fünf betroffenen Motorenhersteller. Die CCA gab ihnen nach einer Prüfung grünes Licht.

  • Mercedes
  • Ferrari
  • Honda
  • Red Bull-Ford
  • Audi

Warum die Untersuchung so lange dauerte

Die FIA erklärt, dass die Ermittlungen viel Zeit in Anspruch genommen haben. Die Finanzvorschriften sind komplex. Auch technische Aspekte und die damit verbundene Kostenbehandlung mussten sorgfältig geprüft werden. Infolgedessen erfolgte die Veröffentlichung später als in den Vorjahren.

Das FIA-Urteil beendet Spekulationen im Fahrerlager über schwerwiegendere Überschreitungen. Nur bei Aston Martin wurde offiziell ein sehr begrenzter Verfahrensfehler festgestellt.

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