McLaren's clever team tactics earn Lando Norris the world title

Rennübersicht und Ergebnis

Lando Norris wurde Weltmeister. Es geschah im Saisonfinale. Max Verstappen gewann das Rennen und holte sich seinen achten Sieg in diesem Jahr. Aber Norris tat genau das, was nötig war. Er fuhr klugerweise auf den dritten Platz und behielt seinen Vorsprung in der Meisterschaft.

Wie McLaren sich den Titel sicherte

Den Ausschlag gab McLaren mit einer Split-Taktik zu Beginn. Oscar Piastri startete auf harten Reifen. Norris startete auf mittleren Reifen und musste weniger pushen. Diese Entscheidung verschaffte McLaren viel strategische Flexibilität. Red Bull wurde von diesem Schachzug überrascht. Dadurch hatte Verstappen weniger Optionen, um anders zu reagieren.

Erste Runde und der Plan

Piastri wagte in Runde eins eine gewagte Überholmanöver an der Außenseite von Kurve 9. Norris verteidigte sich nicht besonders heftig. Der Plan war sofort klar. Piastri konnte mit den harten Reifen viel länger fahren. Das zwang Verstappen, seine Medium-Reifen stärker zu belasten. Norris konnte seine Reifen schonen und so das Risiko von Graining verringern.

Warum es funktioniert hat

Piastris längerer Stint hat das Rennen für McLaren durcheinandergebracht. Verstappen musste früh Tempo machen, um Piastri unter Druck zu setzen. Dadurch war er an eine andere Strategie gebunden. Das machte es für Verstappen schwierig, Norris mit wechselnden Taktiken zurück ins Mittelfeld zu drängen.

Probleme und Momente der Anspannung

Es gab jedoch einige Hindernisse. Charles Leclerc fuhr sehr stark und blieb dicht hinter Norris. Bei voller Geschwindigkeit fuhr Leclerc ähnliche Rundenzeiten wie der reifenschonende Norris.

In Runde 14 versuchte George Russell, Leclerc zu unterbieten. Ferrari und Norris mussten schnell reagieren. Norris musste deshalb früher als geplant an die Box. Er geriet in den Verkehr. Dort befand sich auch Yuki Tsunoda, der Verstappen strategisch unterstützte und auf harten Reifen fuhr.

Tsunoda versuchte, auf den langen Geraden zu blockieren. Diese Aktion hielt Norris jedoch nicht auf. Norris kam wieder in die Top 3 zurück und blieb etwa sechs Sekunden hinter Verstappen, nachdem dieser bereits angehalten hatte.

Endphasen und entscheidender Stopp

Piastri fuhr danach noch achtzehn Runden lang mit den harten Reifen an der Spitze. Er wollte gerade an die Box fahren, musste aber noch etwas warten. Norris musste früher an die Box, um Leclerc zu decken, nachdem Ferrari zum zweiten Mal gestoppt hatte. Durch diesen Boxenstopp kam Norris hinter Piastri zurück auf die Strecke.

Am Ende hatte Verstappen Reifen, die bereits dreißig Runden alt waren. Die McLarens fuhren mehr als eine Sekunde pro Runde schneller, aber sie lagen zu weit zurück, um noch wirklich angreifen zu können. Norris fuhr schließlich ruhig ins Ziel und sicherte sich den Titel.

Ergebnisse und herausragende Leistungen

Leclerc fuhr ein starkes Rennen und wurde Vierter. Russell verlor später aufgrund von Reifenproblemen an Tempo und wurde Fünfter. Fernando Alonso kam mit einer späten Überholaktion knapp dahinter ins Ziel. Esteban Ocon verteidigte sich geschickt und behielt seine Position gegen Lewis Hamilton. Hamilton hatte ein enttäuschendes Wochenende, suchte aber dennoch sofort den Champion auf, um ihm zu gratulieren.

Wichtige Momente zusammengefasst

  • McLaren teilte die Startstrategie auf: Piastri auf hart, Norris auf mittel.
  • Piastri übte von Anfang an Druck aus und zwang Verstappen, härter zu arbeiten.
  • Russells früher Undercut gegenüber Leclerc beschleunigte die Boxenstopps und brachte Norris vorübergehend in den Verkehr.
  • Tsunoda versuchte zu blockieren, aber Norris überholte ihn dennoch.
  • Am Ende erwiesen sich die McLarens als schneller, lagen jedoch zu weit zurück, um noch gewinnen zu können.

Schlussfolgerung

McLaren ging clever vor. Die Kombination aus Piastris langem Stint und Norris’ Reifenmanagement erwies sich als entscheidend. Damit holte Norris nach 17 Jahren den Titel für das Team. Es war ein strategischer Segen für die Teamarbeit und ein verdientes Ergebnis für den jungen Fahrer.

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Was ist zwischen Piastri, Norris und McLaren los?

Situation vor dem Titelkampf

Die Meisterschaft wird in Abu Dhabi entschieden. Lando Norris hat die besten Chancen. Er liegt 12 Punkte vor Max Verstappen. Oscar Piastri liegt Berichten zufolge vier Punkte dahinter.

Beide McLaren-Fahrer erschienen gemeinsam bei einer obligatorischen FIA-Pressekonferenz. Das war ihre einzige Medienaktivität an diesem Donnerstag in Abu Dhabi. Diese Entscheidung nährt jedoch allerlei Spekulationen.

Parlamentarischer Aufruhr in Australien

In Australien nahm die Geschichte eine seltsame Wendung. Ein parlamentarischer Ausschuss verwies auf Piastri und die angebliche Voreingenommenheit von McLaren. Diese entstand teilweise durch die Teamentscheidung in Katar. McLaren ließ die Autos unter einem frühen Safety Car nicht sofort herein. Kritikern zufolge kostete dies Piastri den Sieg.

Der Vorfall in Katar bremste Piastris Aufholjagd auf Norris. Außerdem konnte Verstappen Piastri in der Gesamtwertung überholen. Damit gilt Piastri nun als der größte Außenseiter der drei.

Piastri reagierte überrascht und erfreut, dass sein Name sogar im Parlament erwähnt wurde. Er bezeichnete die Unterstützung aus Australien als etwas Besonderes und sagte, er werde sein Bestes tun, um zu Hause zu feiern.

Medienbehauptungen versus Fakten

Ein australischer Bericht behauptete, Piastri sei aus den nationalen Medien verbannt worden und Norris habe einzelne Trainingseinheiten absolviert. Das ist nicht richtig.

McLaren entschied sich, in Abu Dhabi keine zusätzlichen freiwilligen Medientermine zu planen. Das galt für alle Medien. Auch Norris hielt keine separate Pressekonferenz mit britischen Zeitungen ab. Die Entscheidung kam vom Team. Weder Norris noch Piastri baten darum, keine zusätzlichen Medientermine zu vereinbaren.

Warum das Gerücht weiterhin besteht

Die zugrunde liegende Unruhe ist nicht neu. Fans und Journalisten weisen seit Monaten auf Fälle hin, in denen es den Anschein hat, dass Norris bevorzugt wurde. Es gab einige auffällige Rennentscheidungen, die zu Diskussionen führten. Auch Piastris schwächere Phase in den USA und Mexiko schürte die Zweifel.

  • In einigen Rennen erhielt Norris strategische Entscheidungen, die ihn gegenüber Piastri hervorhoben.
  • In Italien wurde Piastri gebeten, Norris nach einem unbeabsichtigten Undercut wieder vorbeizulassen.
  • Piastri hatte in den USA und Mexiko einen Formtief, der möglicherweise technische Ursachen hatte.
  • Piastris starkes Comeback in Katar machte die Situation noch heikler.

Was McLaren sagt

Das Team betont immer wieder, dass es keinen Fahrer bevorzugt. McLaren liefert technische Erklärungen für die Ergebnisse. Beispielsweise erfordern manche Rennstrecken einen Grip und einen Fahrstil, der einem Fahrer besser liegt als einem anderen.

Dennoch bleibt die Geschichte lebendig. Kleine Fehler oder unglückliche Teamorder verstärken den Eindruck von Ungleichheit. Das lässt sich nur schwer vollständig widerlegen.

Über das Fehlen in FP1

Einige sahen Piastris Abwesenheit im FP1 als Beweis für eine Verschwörung. In Wirklichkeit hat dies mit den obligatorischen Rookie-Sessions zu tun. Abu Dhabi ist eines der am wenigsten relevanten FP1. Es handelt sich um ein Tagesrennen auf einer verschmutzten Rennstrecke, daher nutzen viele Teams diese Session für junge Fahrer.

Schlussfolgerung

In dieser Angelegenheit geht es ebenso sehr um Reputation und Wahrnehmung wie um Fakten. McLaren versuchte, zusätzliche Ablenkung zu vermeiden, indem es keine freiwilligen Medienauftritte plante. Dennoch schüren alte Vorfälle und Unklarheiten weiterhin die Diskussion.

Ob tatsächlich eine Bevorzugung vorliegt, ist nicht bewiesen. Die Gerüchte werden erst verstummen, wenn das Team konsequent offen ist und die Ergebnisse sprechen. Vorerst bleibt Abu Dhabi das sportliche Urteil vorbehalten.

Verstappen holt sich mit cleverem Setup die entscheidende Pole Position

Wie Verstappen sich die Pole sicherte

Max Verstappen war wieder dabei. Er hielt an seinem einfachen Credo fest: Gib dein Bestes und akzeptiere, was du nicht beeinflussen kannst. Das hat ihm heute in Abu Dhabi geholfen.

Nach einem schwierigen Start in FP1 kämpfte sich Red Bull zurück. Am Samstag wechselten sie zu einem kleineren Heckflügel. Die Balance des Autos wurde neu eingestellt. Das gab Verstappen die Möglichkeit, im richtigen Moment nahezu perfekte Runden zu fahren.

Beide Q3-Runden von Verstappen hätten die Pole Position bedeutet. Die zweite Runde war sogar noch schneller und profitierte nicht vom Windschatten seines Teamkollegen Yuki Tsunoda im vorherigen Lauf. Dennoch war Verstappen 0,2 Sekunden schneller als die McLarens. Lando Norris wurde Zweiter, Oscar Piastri Dritter.

Strategie und Reifenwahl

Die Teams standen vor einer schwierigen Reifenwahl. Die Strecke gewann schnell an Grip, als die Temperatur sank. Niemand wollte das Risiko eingehen, zwei Sätze weicher Reifen frühzeitig zu verwenden. Daher blieben vielen Fahrern genau zwei Sätze für Q2 und Q3 übrig.

Red Bull hat das clever gelöst. Verstappen fuhr in Q2 nur einen Versuch und tat dies auf gebrauchten Reifen. Diese eine schnelle Runde war entscheidend. Er war schneller als die Zeiten von Norris und Piastri und lag in Q2 auf dem zweiten Platz hinter George Russell auf neuen Reifen.

McLaren ging in Q2 erneut mit neuen Reifen auf die Strecke, musste den Lauf jedoch nicht beenden, da sie bereits sicher qualifiziert waren. Dadurch mussten Norris und Piastri später in Q3 einen ihrer Läufe mit teilweise gebrauchten Reifen absolvieren. Verstappen konnte zweimal mit frischen Reifen fahren. Das gab ihm zusätzliches Selbstvertrauen für Q3.

Flügel, Geschwindigkeit und Kurven

Der kleinere Heckflügel verschaffte Verstappen höhere Spitzengeschwindigkeiten: etwa 5 km/h mehr auf der hinteren Geraden und 3 km/h auf der Boxengassen-Geraden. Am wichtigsten war jedoch die Balance in langsamen Kurven. Verstappen bremste später in der Schikane (Kurve 6-7) und in Kurve 12. Er hielt die Geschwindigkeit in diesen Abschnitten besser.

Den McLarans fehlte diese Balance in langsamen Kurven. Sie hatten etwas mehr Untersteuern und verloren dadurch an Schwung. Der Sektor, in dem McLaren zuvor einen Vorteil hatte (Sektor 3 mit langsamen bis mittelschnellen Kurven), war plötzlich keine Stärke mehr.

Reaktionen und Stimmung

Oscar Piastri räumte ein, dass es kaum noch Zeit zu gewinnen gab. Lando Norris war enttäuscht. Er verpasste eine Startposition, mit der er möglicherweise die Meisterschaft hätte entscheiden können. McLaren nannte die kühlere Strecke und mehr Grip als Ursachen für das leichte Untersteuern, das sie erlebten.

Unsicherheiten vor dem Rennen

Ob sich das Qualifikationsbild im Rennen niederschlägt, ist unklar. Die strategische Entscheidung – ein oder zwei Boxenstopps – bleibt die große Frage. Beide Optionen liegen dicht beieinander.

Es gibt noch einen weiteren wichtigen Unterschied bei den Reifenvorräten. McLaren hat zwei neue Sätze harte Reifen. Verstappen hat zwei neue Sätze mittlere Reifen. Es gibt nicht genügend Vergleichsfahrten, um zu wissen, welche Wahl für einen längeren Stint besser ist. Das macht den Titelkampf besonders spannend, zumal die drei Titelanwärter auf den ersten drei Plätzen liegen.

Weitere Notizen zum Raster

George Russell fuhr eine starke Zeit und startet als Vierter. Er lag nur 0,1 Sekunden vor Charles Leclerc. Leclerc sagte, er hätte seine Q2-Runde fast fünf Mal abgebrochen, weil das Auto so schwierig zu fahren war. Lewis Hamilton kam zum vierten Mal in Folge nicht über Q1 hinaus und war sichtlich enttäuscht.

Fernando Alonso und Sauber-Talent Gabriel Bortoleto standen dicht beieinander auf der Startaufstellung: Sechster und Siebter, getrennt durch zwei Tausendstelsekunden. Lustigerweise ist Andrea Stella – der Alonso 2010 noch bei Ferrari assistierte – nun selbst in einer Position, in der er als Teamchef schwierige Entscheidungen treffen muss.

  • Die ersten drei auf der Startaufstellung: Verstappen, Norris, Piastri
  • Wichtige strategische Entscheidung: ein Halt oder zwei Haltestellen
  • Reifendifferenz: McLaren zwei neue harte Reifen, Verstappen zwei neue mittlere Reifen

Was bedeutet das für das Rennen?

Norris braucht nur einen dritten Platz, um sich den Titel zu sichern, zumindest auf dem Papier. In der Praxis bleibt es spannend. Strategie, Reifenwahl und Rad-an-Rad-Kämpfe können das Ergebnis auch anders ausfallen lassen. Und Fahrer wie Russell oder Leclerc können die Sache noch weiter verkomplizieren.

Kurz gesagt: Verstappen hat die Pole Position und eine gute Ausgangsposition. Aber das Rennen verspricht ein taktisches Schachspiel zu werden. Der Titel kann aufgrund der vielen unbekannten Faktoren näher rücken oder aber entgleisen.

Wenn die wichtigsten F1-Teams endlich ihre Autos für 2026 vorstellen

2026 wird ein großes Reset

Die Regeländerung für 2026 ist einschneidend. Sowohl das Chassis als auch der Antrieb werden gleichzeitig geändert. Das macht diesen Übergang besonders groß. Fans und Teams warten daher gespannt auf die ersten Enthüllungen.

Was ist bereits bestätigt?

Einige Teams haben ihre Pläne bereits bekannt gegeben. Die Ankündigungen beziehen sich hauptsächlich auf Termine und Präsentationen. Details zu den tatsächlichen Fahrzeugkonstruktionen sind noch rar.

Red Bull und Racing Bulls – 15. Januar (nur Farbschema)

Red Bull und das Schwesterteam Racing Bulls waren die ersten, die einen Starttermin bekannt gaben. Am 15. Januar werden ihre Rennfarben vorgestellt. Die Enthüllung findet in Detroit im Rahmen einer Veranstaltung mit Ford Racing statt. Ford ist ab 2026 Partner von Red Bull Powertrains.

Wichtig: Es geht nur um die neuen Farbschemata. Die Teams haben nicht gesagt, dass sie an diesem Tag auch die neuen Fahrzeugdesigns vorstellen werden.

Aston Martin – 9. Februar

Aston Martin gab am 1. Dezember das Datum für sein neues Auto bekannt. Der AMR26 wird am 9. Februar vorgestellt. Es ist das erste Auto von Adrian Newey für das Team. Der Wagen wird mit einem Honda-Motor ausgestattet sein.

Die Enthüllung erfolgt zehn Tage nach dem ersten Test auf einer geschlossenen Rennstrecke für die Autos der Saison 2026. Dieser Test findet vom 26. bis 30. Januar in Barcelona statt.

Wichtige Daten auf einen Blick

  • 15. Januar – Red Bull und Racing Bulls: Enthüllung der Farbschemata in Detroit
  • 26.–30. Januar – Geschlossener Test in Barcelona für die Autos der Saison 2026
  • 9. Februar – Aston Martin enthüllt den AMR26

Was noch unklar bleibt

Viele Teams haben noch keine vollständigen Startpläne bekannt gegeben. Bei Red Bull und Racing Bulls ist vor allem unklar, wann ihre kompletten Fahrzeugdesigns vorgestellt werden. Andere Teams werden wahrscheinlich in den Wochen rund um die Tests und die ersten Rennen folgen.

Qatar GP disrupts title race: three contenders head to Abu Dhabi

Auf einen Blick

Das vorletzte Rennen des Jahres 2025 brachte eine unerwartete Wendung im Kampf um den Titel. Das Ergebnis ist nun ein Dreikampf in Abu Dhabi. Der Grand Prix von Katar bot wenig Spektakel auf der Strecke. Strategische Fehler und Pech bestimmten den Ausgang.

Eine sichere Wahl für fast jeden

Die Teams hatten genau das erwartet, was dann auch eintrat. Pirelli legte Reifenstints von maximal 25 Runden in einem Rennen mit 57 Runden fest. Daher konzentrierten sich alle Simulationen auf ein mögliches Safety Car zu Beginn des Rennens. Ein Boxenstopp in Runde sieben würde fast alle dazu zwingen, zweimal 25 Runden bis zum Ziel zu fahren. Und genau so kam es auch.

Bei fast allen anderen Teams war dieser Boxenstopp bereits als Standardplan vorgesehen. Nur McLaren entschied sich anders. Dieser Unterschied führte zu unterschiedlichen Podiumsplatzierungen und störte vor allem die McLaren-Fahrer.

Piastri wieder in seinem Element

Oscar Piastri war in Lusail plötzlich wieder schnell unterwegs. Die Rennstrecke passt besser zu seinem Fahrstil als beispielsweise Las Vegas oder Brasilien. Das erklärt seine Wiederbelebung besser als Verschwörungstheorien über Teamorder. McLaren und Piastri sagten bereits seit Wochen, dass eine plötzliche Erholung möglich sei. Katar bestätigte dies.

Leider kostete Piastri diese strategische Entscheidung einen verdienten Sieg. Er verlor nicht nur den Sieg, sondern auch zusätzliche Punkte für die Meisterschaft.

Norris wurde durch das Safety Car zum Scheitern verurteilt

Lando Norris befand sich in einer schwierigen Lage. Unabhängig davon, ob McLaren beide Autos an die Box holte oder draußen ließ, verlor er an Boden. Da die meisten Teams den günstigen Boxenstopp nutzten und anschließend zwei 25-Runden-Stints fuhren, gab es für Norris wenig zu gewinnen. Letztendlich verlor er Positionen, was zum Teil auf die Situation und nicht auf eigene Fehler zurückzuführen war.

Lusail bleibt schlecht zum Folgen und Überholen

Lusail erwies sich erneut als schwierig für echte Duelle. Die schnellen Kurven im hinteren Teil sind schwer zu fahren. Die DRS-Zone auf der Geraden war zu kurz, um sie für effektive Überholmanöver zu nutzen. Außerdem verlangsamte die verlängerte Boxengasse den Reifenwechsel. Und die vorgeschriebenen 25-Runden-Stints zwangen fast alle zu einem gleichen Rhythmus. Zusammen führte dies zu wenig Action auf der Strecke.

Eine einfache Anpassung, wie die Verengung der ersten Kurve zu einer Haarnadelkurve, würde eine echte Bremszone schaffen und das Überholen erleichtern.

Ferrari kämpft mit Entwicklung und Reifen

Ferrari hatte in Katar vielleicht sein schlechtestes Wochenende der Saison. Das Auto war nicht konkurrenzfähig, laut beiden Fahrern war es unmöglich, eine schnelle Runde zu fahren. Das Team stellte im April die Upgrades am 2025-Auto ein. Während die Konkurrenten weiterentwickelten, fiel Ferrari zurück.

Darüber hinaus scheinen die hohen Reifendrücke, die in Katar vorgeschrieben waren, dem SF-25 zusätzlich geschadet zu haben. Der Ferrari reagiert empfindlich auf Abweichungen in der Fahrhöhe und hat einen engen Arbeitsbereich. Außerhalb dieses Bereichs sinkt die Leistung stark.

Alpine fällt ans Ende der Tabelle zurück

Alpine belegte den letzten Platz in der Konstrukteurswertung. Mit 22 Punkten liegt das Team 46 Punkte hinter Sauber. Zum ersten Mal in der Geschichte landete das Team auf dem letzten Platz in der Gesamtwertung, seit Renault zuvor noch nie so schlecht abgeschnitten hatte. Es ist ein enttäuschender Abschluss einer schlechten Saison.

Williams’ Entscheidung zahlt sich aus

Williams stellte im April die Weiterentwicklung des FW47 ein und konzentrierte sich auf 2026. Diese Entscheidung zahlte sich aus. Carlos Sainz erreichte erneut einen Podiumsplatz, diesmal in Katar. Sein Ergebnis war zum Teil auf clevere Boxenstopps während der Safety-Car-Phase und zum Teil auf eine gute Vorbereitung auf ähnliche Streckenverläufe zurückzuführen.

Mit diesem Wochenende sicherte sich Williams auch offiziell den fünften Platz in der Konstrukteurswertung. Das ist ein Aufschwung für die Zukunft.

Racing Bulls erlebt Déjà-vu mit Frontflügelbruch

Isack Hadjar verlor aufgrund eines plötzlich gebrochenen Frontflügels den sechsten Platz. Das Team dachte zunächst, dass das Teil noch halten würde, aber einige Runden später gab der Deflektor nach. Vor vier Jahren passierte etwas Ähnliches auf derselben Strecke in der AlphaTauri-Zeit. Die Ursache scheint eine starke Belastung durch hohe Kerbs bei hoher Geschwindigkeit zu sein.

Hadjar s Ausfall brachte dem Team Punktverluste ein, aber dank des Ausfalls von Konkurrenten und cleveren Fahrleistungen konnte es dennoch Punkte sammeln.

Haas scheitert erneut in der Umsetzung

Haas verlor erneut Punkte aufgrund von Fehlern während des Rennens. Ollie Bearman fuhr bei seinem Boxenstopp los, bevor das linke Hinterrad festsaß. Dadurch verlor er einen Platz in den Punkten. Esteban Ocon erhielt eine Strafe für einen Frühstart. Als er diese Strafe absitzen musste, berührte ein Mechaniker das Auto zu früh, sodass die Strafe erneut abgesessen werden musste. Ocon landete außerhalb der Punkte.

Durch diese Ausführungsfehler verlor Haas seine Position im Kampf um den sechsten Platz in der Konstrukteurswertung. Es steht nun unter Druck von Sauber.

Wichtigste Erkenntnisse aus Katar

  • Ein Safety Car zu Beginn des Rennens kann alles verändern. Die Teams bereiten sich darauf vor.
  • Strategische Entscheidungen sind manchmal wichtiger als Geschwindigkeit oder Fahrkönnen.
  • Einige Arbeitsplätze erfordern strukturelle Anpassungen, um wirklich aufholen zu können.

Ausblick auf Abu Dhabi

Der Titelkampf ist nun offen und spannend. Max Verstappen hat sich in der Zwischenwertung vor Piastri geschoben. Abu Dhabi wird entscheidend sein. Die Teams haben nun eine letzte Chance, ihre Autos und Strategien zu optimieren. Das Rennen dort wird alles entscheiden.

McLaren räumt Fehler ein: Strategie kostet Piastri den Sieg

Was in Katar geschah

Oscar Piastri führte den Grand Prix von Katar von Beginn an an. Max Verstappen und sein Teamkollege Lando Norris folgten mit geringem Abstand. In Runde sieben kam das Safety Car wegen Nico Hülkenbergs liegengebliebenem Sauber zum Einsatz. Das war auch der erste Moment, in dem Teams mit der 25-Runden-Regel noch einen Boxenstopp bis zum Ende durchhalten konnten.

Die meisten Fahrer stoppten sofort. McLaren ließ Piastri und Norris jedoch auf der Strecke. Nur Esteban Ocon von Haas blieb kurz draußen und stoppte in der nächsten Runde. Diese Entscheidung von McLaren erwies sich als entscheidend. Verstappen konnte dadurch die Führung übernehmen und schließlich gewinnen. Piastri fiel trotz eines dominanten Wochenendes auf den zweiten Platz zurück.

Warum McLaren diese Entscheidung getroffen hat

Teamchef Andrea Stella gab später zu, dass die Boxencrew die falsche Entscheidung getroffen hatte. McLaren entschied sich bewusst gegen einen Boxenstopp. Das Team hatte nicht damit gerechnet, dass fast alle gleichzeitig an die Box kommen würden.

Ein wichtiger Gesichtspunkt war das Risiko eines doppelten Boxenstopps. McLaren wollte nicht, dass Norris Zeit verliert, indem beide Autos kurz hintereinander an die Box kommen. Außerdem war das Team der Meinung, dass Piastris Tempo ausreichen würde, um einen Vorsprung herauszufahren. Letztendlich war der Reifenverschleiß geringer als erwartet. Daher konnte McLaren dieses Tempo nicht voll ausnutzen.

Piastri reagiert

Piastri bezeichnete das Ergebnis als schmerzhaft. Er sagte, dass die Niederlage schwer zu verkraften sei, möglicherweise sogar noch schwerer als die Disqualifikation in Las Vegas. Das Team räumte ein, dass die Entscheidung nicht zum gewünschten Ergebnis geführt habe.

Auswirkungen auf die Meisterschaft

Der Sieg von Verstappen bringt den Titelkampf bis zum letzten Rennen. Nach Katar reist Verstappen mit einem Rückstand von zwölf Punkten auf Norris nach Abu Dhabi. Piastri folgt vier Punkte hinter Norris. McLaren sagt, dass es keine Teamorder zum Schutz von Norris geben wird. Beide Fahrer haben die Freiheit, um den Titel zu kämpfen. Das Team wies darauf hin, dass es in der Vergangenheit Beispiele gab, bei denen der Dritte in letzter Minute Meister wurde, beispielsweise 2007 und 2010.

  • Hauptursache: McLaren hatte nicht damit gerechnet, dass alle an die Box kommen würden.
  • Technischer Faktor: geringerer Reifenverschleiß als vorhergesagt.
  • Sportliche Auswirkungen: Verstappen bleibt in der Meisterschaft und die Frage nach dem Titel bleibt offen.

McLaren muss sich schnell erholen. Die Entscheidungen in Abu Dhabi entscheiden darüber, wer den Titel holt.

Verstappen gewinnt den Grand Prix von Katar nach einem strategischen Fehler von McLaren

Verstappen bleibt dank cleverer Strategie im Titelrennen

Max Verstappen gewann den Grand Prix von Katar. Das Rennen nahm durch die maximale Stint-Regel von Pirelli eine andere Wendung. Die Teams durften nicht länger als 25 Runden hintereinander fahren. Das bestimmte die Taktik vieler Teams.

Schon früh im Rennen kam es zu einem Zwischenfall zwischen Nico Hülkenberg und Pierre Gasly in Kurve 1. Gasly hatte einen Reifenschaden. Hülkenberg musste sofort aufgeben. In Runde sieben kam das Safety Car zum Einsatz. Das gab den meisten Teams die Möglichkeit, sofort an die Box zu fahren und das Rennen in zwei gleiche Stints von jeweils 25 Runden aufzuteilen.

Fast das gesamte Feld traf diese Entscheidung. Nur McLaren blieb zunächst mit Lando Norris und Oscar Piastri außen vor. Dadurch verspielte McLaren einen strategischen Vorteil. Verstappen profitierte davon.

Was geschah danach?

Beim Neustart überholte Verstappen Norris mühelos. Die Spitzengruppe fuhr anschließend mit einigen Sekunden Abstand. Piastri und Norris versuchten, einen Vorsprung herauszufahren. Piastri kam in Runde 24 herein. Norris folgte eine Runde später. Sie schlossen genau zum richtigen Zeitpunkt zum Feld auf.

Dennoch war die freie Fahrt keine Garantie. Verstappen hielt mit. Nach seinem Boxenstopp in Runde 32 kam er sogar wieder dicht hinter Norris. Norris hatte danach in Kurve 14 einen Schreckmoment, der ihn Tempo kostete. Piastri hatte später einen ähnlichen Moment, drückte aber weiter aufs Tempo.

Piastri wurde Zweiter, acht Sekunden hinter Verstappen. Über Funk sagte er, er sei sprachlos über das Ergebnis. Norris landete schließlich auf Platz vier, nachdem er durch seinen letzten Boxenstopp zurückgefallen war. Ein Fehler von Kimi Antonelli in der vorletzten Runde verhalf Norris noch zu Platz vier.

Rest des Feldes und Ausgeschiedene

Carlos Sainz fuhr für Williams auf das Podium. Damit feierte er zusammen mit dem Team seinen zweiten Podiumsplatz in dieser Saison. Racing Bulls-Fahrer Isack Hadjar schien auf dem Weg zum sechsten Platz zu sein, hatte aber spät im Rennen einen Reifenschaden. Dadurch rückte George Russell auf den sechsten Platz vor.

Fernando Alonso landete knapp hinter Russell. Alonso drehte sich in Kurve 10, verlor aber kaum Plätze. Charles Leclerc, Liam Lawson und Yuki Tsunoda komplettierten die Punkteränge.

Hadjar und Lance Stroll beendeten das Rennen nicht normal, wurden aber dennoch gewertet, da sie genügend Runden absolviert hatten. Die eigentlichen Ausfälle waren Hulkenberg und Ollie Bearman. Bearman hatte während der Massenstopps in Runde 32 ein Problem an der Box. Er fuhr kurz mit einem losen Rad los, verlor viel Zeit und erhielt anschließend eine Zehn-Sekunden-Strafe für eine unsichere Freigabe. Haas entschied sich später, Bearmans Auto aus dem Rennen zu nehmen.

Auswirkungen auf die Meisterschaft

Durch diesen Sieg bleibt Verstappen im Titelkampf. Er liegt nun zwölf Punkte hinter dem Führenden Lando Norris. Oscar Piastri liegt vier Punkte hinter Verstappen. Der Titelkampf geht also bis zum Saisonfinale in Abu Dhabi weiter.

  • Max Verstappen gewinnt den Grand Prix von Katar dank einer cleveren Boxenstrategie.
  • Die maximale Stintregel (25 Runden) war entscheidend.
  • McLaren blieb zunächst außen vor und verlor seinen strategischen Vorteil.
  • Hulkenberg und Bearman waren die einzigen echten Ausfälle.

Die Entscheidung in Abu Dhabi wird nun besonders spannend. Verstappen und McLaren haben beide noch Chancen. Die Taktik der Teams bleibt entscheidend.

Piastri holt sich die Sprintpole in Katar, Verstappen Sechster

Piastri wieder auf der Pole Position; Verstappen kämpft

Oscar Piastri holte sich die Pole Position für den Sprint in Katar. Das ist ein wichtiger Schub für seine Titelambitionen. Lando Norris wurde nur Dritter. Max Verstappen startet als Sechster.

Piastri war den ganzen Tag über konkurrenzfähig. Seit Baku hatte seine Form zu wünschen übrig gelassen, aber in Katar fand er sein Selbstvertrauen zurück. Es ist seine erste Pole Position seit Zandvoort, vor acht Rennen.

George Russell war dicht hinter Piastri. Mercedes steigerte sein Tempo und lag in SQ3 kurzzeitig an der Spitze. Piastri reagierte mit einer schnellen Runde, trotz eines brenzligen Moments in Kurve 4.

Norris hatte Pech mit seiner Position auf der Strecke. In seiner letzten schnellen Runde saß er hinter Alex Albon fest. Albon war der Letzte in SQ3 und behinderte Norris deutlich.

Verstappen mit Problemen

Yuki Tsunoda schlug Verstappen zum ersten Mal in dieser Saison und wurde Fünfter. Verstappen verlor seine erste schnelle Runde aufgrund einer Track-Limits-Überschreitung in Kurve 4. Er kam ins Kiesbett und beschädigte möglicherweise den Unterboden. Auf der letzten Runde hatte er mit Porpoising zu kämpfen und bezeichnete sein Auto als “Idiot”.

Dieses Ergebnis wird wahrscheinlich wenig an Tsunodas Chancen für das nächste Jahr ändern, aber es ist auf jeden Fall ein positiver Tag für ihn.

Hadjar und Hulkenberg von Track Limits betroffen

Isack Hadjar schien sich für SQ3 zu qualifizieren. Seine schnellste Zeit wurde jedoch wegen Überschreitens der Streckenbegrenzung gestrichen. Im Radio war viel Fluchen zu hören, nachdem die Strafe bestätigt worden war. In SQ1 hatte er noch den sechsten Platz belegt.

Nico Hülkenberg verlor ebenfalls eine schnelle Zeit aufgrund von Track Limits. Er verursachte in der letzten Kurve eine Staubwolke und verlor dadurch seine Position.

Hamilton schon wieder früh ausgeschieden

Lewis Hamilton scheiterte erneut in Q1. Den Informationen zufolge hatte er einen Flügel mit höherem Abtrieb gewählt als sein Teamkollege Charles Leclerc. Das erklärt zum Teil, warum seine Rundenzeit deutlich langsamer war. Es war eine Enttäuschung für Hamilton, während Leclerc weiterkam.

Ebenfalls auffällig: Lance Stroll qualifizierte sich als Sechzehnter, während sein Teamkollege Fernando Alonso bereits in Q1 auf dem zweiten Platz lag. Bei Alpine blieb es schwierig; Pierre Gasly war noch zwei Zehntel schneller als Franco Colapinto.

Wichtigste Punkte

  • Piastri holt sich mit 1:20,055 Minuten die Sprint-Pole.
  • Russell und Norris folgen mit geringem Abstand.
  • Verstappen kämpft mit Track Limits, möglichen Schäden am Unterboden und Porpoising.
  • Hadjar und Hulkenberg verlieren Zeit durch Verstöße gegen die Track Limits.
  • Hamilton scheidet erneut früh in Q1 aus.

Vollständiges Ergebnis

  1. Oscar Piastri (McLaren) 1:20,055 min
  2. George Russell (Mercedes) +0,032 s
  3. Lando Norris (McLaren) +0,230 s
  4. Fernando Alonso (Aston Martin) +0,395 s
  5. Yuki Tsunoda (Red Bull) +0,464 s
  6. Max Verstappen (Red Bull) +0,473 s
  7. Kimi Antonelli (Mercedes) +0,477 s
  8. Carlos Sainz (Williams) +0,487 s
  9. Charles Leclerc (Ferrari) +0,567 s
  10. Alex Albon (Williams) +0,733 s
  11. Isack Hadjar (Racing Bulls) 1:21,433 min
  12. Ollie Bearman (Haas) 1:21,494 min
  13. Gabriel Bortoleto (Sauber) 1:21,567 min
  14. Nico Hülkenberg (Sauber) 1:21,631 min
  15. Esteban Ocon (Haas) 1:21,666 min
  16. Lance Stroll (Aston Martin) 1:21,807 min
  17. Liam Lawson (Racing Bulls) 1:21,851 min
  18. Lewis Hamilton (Ferrari) 1:22,043 min
  19. Pierre Gasly (Alpine) 1:22,112 min
  20. Franco Colapinto (Alpine) 1:22,364 min

Wer gewann und wer verlor bei der Sprintqualifikation in Katar 2025?

Kurze Zusammenfassung

Die Sprintqualifikation in Katar hat das Bild dieses Rennwochenendes verändert. Die Startaufstellung für den Sprint steht fest. Das Ergebnis kann noch Einfluss auf die Meisterschaft haben. Die großen Punkte werden erst im Hauptrennen vergeben.

Wichtigste Ergebnisse

  • Oscar Piastri startet vom Pole Position in den Sprint.
  • Lando Norris liegt auf Platz drei und behält seinen Vorsprung in der Meisterschaft.
  • Max Verstappen qualifizierte sich enttäuschend als Sechster.
  • Fernando Alonso und Yuki Tsunoda belegen die Plätze vier und fünf.
  • Lewis Hamilton schied in Q1 aus und startet als Achtzehnter.

Oscar Piastri – 1. Platz

Piastri scheint nach einer schlechten Phase wieder auf dem richtigen Weg zu sein. Er qualifizierte sich stark und erzielte die beste Zeit in der entscheidenden Runde. Er hatte Glück, dass sein Teamkollege Norris im Verkehr stecken geblieben war. Piastri machte auch eine große Korrektur in Kurve 4. Diese Aktion kostete ihn wahrscheinlich zwei Zehntel, aber er hatte gerade noch genug Geschwindigkeit übrig.

Max Verstappen – 6.

Verstappen musste sich mit einer enttäuschenden Startposition begnügen. Der sechste Platz in der Sprint-Startaufstellung bedeutet zwar nicht das Ende seines Titelkampfs, aber es ist eine verpasste Chance. Das Rennen wird zeigen, ob er den verlorenen Boden wieder gutmachen kann. Sein Wochenende erhielt einen frühen Dämpfer, als das Auto nach einem Ausritt von der Strecke möglicherweise beschädigt wurde.

Fernando Alonso — 4.

Alonso erzielte Aston Martins beste Startposition der Saison. Er war in SQ1 und SQ2 ganz vorne mit dabei. In SQ2 geriet er in einen Stau, konnte sich aber in SQ3 wieder erholen. Dass er vor den Red Bulls liegt, ist überraschend und ein großer Pluspunkt für das Team.

Lando Norris — 3.

Norris machte einen Fehler, als es darauf ankam, und verlor Zeit. Trotzdem führt er weiterhin die Meisterschaft an. Sein Vorsprung ist jedoch geschrumpft. Das erhöht den Druck auf ihn und könnte Auswirkungen auf den Sonntag haben.

Yuki Tsunoda – 5.

Tsunoda lag endlich einmal vor Verstappen auf der Zeitliste. Für Red Bull ist das ein bemerkenswertes Ergebnis. Es kommt zu spät, um in dieser Saison noch viel zu ändern, aber für Tsunoda ist es ein persönlicher Erfolg.

Lewis Hamilton – 18.

Hamilton schaffte es nicht durch Q1. Die Form der letzten Zeit setzte sich in Katar fort. Er sagte nach dem Rennen, dass das Auto trotz einer anderen Flügelabstimmung kein zusätzliches Tempo hatte. Das sieht für Mercedes an diesem Wochenende schlecht aus.

Alpine — 19. und 20.

Alpine fiel zurück und landete mit beiden Autos am Ende des Feldes. Pierre Gasly und Franco Colapinto waren die Langsamsten im Qualifying. Vor allem Colapinto hatte große Schwierigkeiten und verpasste die Qualifikation mit großem Abstand. Nach den jüngsten Punkten in Brasilien und Las Vegas ist dies ein enttäuschender Sonntagnachmittag.

Lance Stroll – 16.

Stroll kam nicht über Q1 hinaus, während sein Teamkollege Alonso auf Platz vier liegt. Er schien seinen letzten schnellen Versuch frühzeitig abzubrechen und schied aus. Das ist angesichts des Kampfes um Punkte in der Konstrukteurswertung besonders schmerzlich.

Gabriel Bortoleto — 13.

Bortoleto erzielte eine nützliche Qualifikation. Das Ergebnis ist gering, aber wichtig für sein Selbstvertrauen. Er beginnt wieder besser mit seinem Teamkollegen Nico Hülkenberg zu kämpfen. Der Unterschied war minimal, aber es wirkt sich zu seinen Gunsten aus.

Liam Lawson – 17.

Lawson hatte dieses Wochenende kein Glück. Er startete im falschen Reifen für das ideale Fenster und konnte nicht genug Schritte machen. Für ihn wird der Sprint vor allem ein Lernmoment für den Sonntag sein.

Was bedeutet das für Sonntag?

Der Sprint verändert die Karten, aber die eigentlichen Punkte sind noch nicht verteilt. Es ist mit Druck auf die Top-Ten-Fahrer und Aufholjagden für Fahrer zu rechnen, die von hinteren Startplätzen ins Rennen gehen. Die Meisterschaft bleibt spannend, insbesondere angesichts der geringen Abstände zwischen den Teamkollegen.

Wichtigste Punkte

  • Piastri wieder an der Spitze – Aufschwung für McLaren.
  • Verstappen verliert an Tempo – Herausforderung für Red Bull.
  • Norris bleibt in Führung, aber der Vorsprung schmilzt dahin.
  • Alpine und einige Fahrer müssen vor dem Hauptrennen reagieren.

Pirelli verschärft Überwachung nach Reifenschäden in Katar

Verstärkte Überwachung nach Entdeckung von Schnittwunden

Nach dem ersten Tag in Lusail hat Pirelli zusätzliche Kontrollen eingeführt. Während des Freitags-Trainings wurden in mehreren Reifen tiefe Schnitte festgestellt. Die Inspektionen ergaben, dass die Schäden an Reifen aller vier Ecken auftraten. Es gab keine direkten Reifenschäden, aber der Lieferant bleibt wachsam.

Neue Kiesstreifen scheinen Ursache zu sein

Dieses Problem hängt mit neuen und verlängerten Kiesstreifen auf der Rennstrecke zusammen. An den Kurven 6, 10 und 16 wurden Streifen angebracht. Der Streifen an Kurve 14 wurde verlängert und beginnt nun früher. Autos, die weit auseinanderfahren, schleppen losen Kies auf den Asphalt. Dieser Kies gelangt so auf die Strecke und auf die Kerbstones.

Kies ist scharf und dringt leichter ein.

Pirellis Chefingenieur Simone Berra sagt, dass der Kies relativ scharf ist. Er ist nicht abgerundet. Dadurch verursacht er eher Einschnitte im Gummi. Einige Sätze erreichten die Konstruktion des Reifens, aber die Kordeln blieben intakt. Wenn die Konstruktion dauerhaft freigelegt ist, kann ein Loch entstehen.

Auswirkungen auf Sprint und Rennen

Pirelli und die FIA beobachten die Situation aufmerksam. Sollte es zu weiteren Schäden kommen, können sie sofort eingreifen. Mögliche Maßnahmen sind der Einsatz eines Safety Cars oder sogar einer roten Flagge, um den Kies zu entfernen. Derzeit besteht kein Grund zur Panik, aber die Warnung bleibt bestehen.

Zusätzliche Komplikation: Begrenzung der Reifenverwendung

Die Lebensdauer der Reifen ist in diesem Rennen bereits begrenzt. Pirelli legt an diesem Wochenende eine maximale Laufleistung von 25 Runden pro Reifensatz fest. Das macht die Strategien sensibel. Die Teams müssen nun sowohl den Verschleiß als auch das Risiko von Schnittverletzungen durch Kies berücksichtigen.

Wichtigste Punkte

  • Tiefe Schnitte in Reifen nach dem Training am Freitag in Lusail entdeckt.
  • Schnitte traten an allen vier Ecken der Reifen auf.
  • Neue/erweiterte Kiesstreifen in den Kurven 6, 10, 14 und 16.
  • Kies ist scharf und nicht abgerundet, wodurch er leichter schneidet.
  • Pirelli und FIA sorgen für einen reibungslosen Verkehr und eine saubere Strecke; Maßnahmen möglich (Safety Car/rote Flagge).
  • Maximal 25 Runden pro Reifensatz an diesem Wochenende erhöhen den Druck auf die Teams.

Zusammengefasst: Pirelli erhöht die Wachsamkeit. Die Teams müssen ihre Strategien anpassen. Die FIA kann aktiv eingreifen, wenn der Kies weiterhin Probleme verursacht. Vorläufig gibt es keine direkten Reifenpannen, aber das Risiko bleibt während des Sprints und des Rennens bestehen.

Newey wird ab 2026 Teamchef bei Aston Martin

Neue Rollen innerhalb des Teams

Adrian Newey wird ab Anfang 2026 Teamchef bei Aston Martin. Zu Beginn dieser Saison kam er bereits als Managing Technical Partner zum Team. Ab dem nächsten Jahr werden seine Aufgaben erweitert.

Andy Cowell übernimmt die neue Position des Chief Strategy Officer. In dieser Funktion konzentriert er sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Motorpartner Honda und dem Kraftstofflieferanten Aramco.

Hintergrund und Gründe

Cowell trat vor etwas mehr als einem Jahr als CEO in das Unternehmen ein. Im vergangenen Winter übernahm er zusätzlich die Rolle des Teamchefs. Dies war Teil einer Umstrukturierung, um Fortschritte zu erzielen und das Team auf Newey vorzubereiten.

Dennoch gab es in den letzten Monaten Anzeichen für Uneinigkeit zwischen Newey und Cowell über die Ausrichtung des Teams. Newey machte sofort deutlich, wo er Verbesserungsbedarf sah. Unter anderem bemängelte er, dass die Simulationsanlagen der Teaminfrastruktur nicht dem gewünschten Niveau entsprächen.

Als Newey sich eingehender mit den Prozessen befasste, forderte er weitere Änderungen. Dies führte zum Ausscheiden von sieben leitenden Mitarbeitern der Aerodynamikabteilung, darunter Aerodynamikdirektor Eric Blandin. Der Mangel an Konsens über die einzuschlagende Richtung war letztlich der Auslöser für den neuen Ansatz.

Andere Kandidaten und Entscheidungsfindung

Es wurden auch andere Namen für die Rolle des Teamchefs genannt. Unter anderem standen Christian Horner und Andreas Seidl im Fokus. Das Team entschied sich schließlich dafür, Newey die Position zu geben. Eigentümer Lawrence Stroll sagt, dass alle Beteiligten mit der Änderung einverstanden sind.

Was bedeutet das für 2026?

Newey sagte, er habe viel individuelles Talent im Team gesehen. Er möchte das Team in die beste Position bringen, um 2026 wettbewerbsfähig zu sein. Aston Martin wird dann zu einem Werksteam, was in Verbindung mit den neuen Vorschriften eine große Herausforderung darstellt.

Als Chief Strategy Officer wird Cowell sich darauf konzentrieren, das Potenzial der Zusammenarbeit zwischen dem Team, Honda und Aramco voll auszuschöpfen. Stroll lobte Cowell für seine Führungsqualitäten und sagte, dass Newey mit seinem kreativen und technischen Fachwissen mehr Raum für eigene Beiträge erhalten werde.

  • Newey wird ab 2026 Teamchef
  • Cowell wird Chief Strategy Officer
  • Fokus auf Zusammenarbeit mit Honda und Aramco
  • Abgang mehrerer leitender Mitarbeiter aus dem Bereich Luftfahrtmedizin
  • Ziel: Wettbewerb unter neuen Regeln im Jahr 2026

Die neue Führung muss für einen einheitlichen Kurs und bessere Ergebnisse auf der Rennstrecke sorgen.

Sensorverlust bei Piastri führte zur Disqualifikation von McLaren in Las Vegas

Was in Las Vegas geschah

McLaren hat nach dem Grand Prix von Las Vegas eine Erklärung abgegeben. Beide Autos des Teams wurden disqualifiziert. Die Platte unter dem Boden wies zu starken Verschleiß auf. Dadurch wurden Lando Norris und Oscar Piastri nicht in die Wertung aufgenommen.

Auf dem Papier belegte Norris den zweiten Platz und Piastri den vierten. Durch die Disqualifikation verlor Norris die sechs Punkte, die er auf Piastri hätte gutmachen können. Dadurch konnte Max Verstappen im Kampf um den zweiten Platz mit Piastri gleichziehen. Der Vorsprung von Norris auf Verstappen schrumpfte von 42 auf 24 Punkte.

Hauptursache: Porpoising und ein defekter Sensor

McLaren sagt, dass aerodynamische Schwingungen, auch bekannt als Porpoising, zu vorzeitigem Verschleiß der Platte geführt haben. Diese vertikalen Schwingungen waren größer als erwartet. Die Teams hatten in Vegas nur wenig Zeit für Trockentraining. Daher hatte McLaren dieses Ausmaß an Porpoising nicht vorhergesehen.

Außerdem verlor McLaren einen Sensor an Piastris Auto. Dieser Sensor misst, wie nah das Auto dem Asphalt kommt. Ohne diese Daten konnte das Team die Bewegungen von Piastris Auto nicht richtig verfolgen. Bei Norris funktionierte die Telemetrie noch, was die Überwachung erleichterte.

Aktionen während des Rennens

Das Team bemerkte bereits in den ersten Runden, dass dies ein Problem werden würde. Norris fuhr später im Rennen deutlich weniger Gas und ließ das Auto rollen. Er versuchte so, weniger stark über die Platte zu schrammen. Diese Maßnahme funktionierte manchmal, aber nicht überall.

McLaren sagt, dass das Abbremsen der Geschwindigkeit in einigen Kurven hilfreich war, an anderen Stellen jedoch kontraproduktiv. Die Kombination aus dem Arbeitsbereich des Autos und den Eigenschaften der Rennstrecke machte viele Manöver unwirksam.

Was McLaren bereits getan hatte und was unklar bleibt

McLaren behauptet, dass es mit der Fahrhöhe kein übermäßiges Risiko eingegangen sei. Für die Qualifikation und das Rennen fügte das Team sogar einen zusätzlichen Spielraum gegenüber den Einstellungen im freien Training hinzu. Dieser Spielraum wurde jedoch durch unerwartete, starke vertikale Schwingungen zunichte gemacht.

Warum McLaren gerade in Vegas so große Probleme hatte, ist noch nicht ganz klar. Straßenkurse sind von Natur aus holpriger. Das macht den Verschleiß der Planken empfindlicher. Dennoch wurden bei anderen Teams keine Verstöße festgestellt, auch nicht bei den Fahrzeugen aus den Top Ten. McLaren untersucht weiterhin, was genau der Auslöser war.

  • Der Sensor an Piastris Auto fiel aus, wodurch die Telemetrie unvollständig war.
  • Porpoising verursachte hohen Verschleiß an den Planken.
  • Norris versuchte, die Geschwindigkeit zu verringern, um den Schaden zu begrenzen.
  • Andere Teams wurden nicht disqualifiziert.

Auswirkungen auf die Meisterschaft und die Teampolitik

Die doppelte Disqualifikation hat direkte Auswirkungen auf die Meisterschaft. Verstappen profitierte davon und rückt näher an Norris heran. Piastri verlor in praktischer Hinsicht ebenfalls, da beide Autos zurückgestuft wurden.

Es stellt sich die Frage, ob McLaren künftig entscheiden muss, welchen Fahrer das Team schützt, wenn beide Fahrer im Titelkampf bleiben. Teamchef Andrea Stella sagte, dass es dafür keinen Grund gebe, solange die Zahlen dies nicht erfordern. Die Fahrer dürfen laut dem Team in Katar frei fahren.

Blick nach vorn: Katar und Lehren für Woking

Das Rennen in Katar auf Lusail ist eine ganz andere Rennstrecke als Vegas. McLaren erwartet daher keine Wiederholung des gleichen Problems. Dennoch lieferte die Situation nützliche Informationen über den Arbeitsbereich des Autos und das Porpoising-Verhalten.

Stella lobte das technische Team in Woking für seine schnelle Reaktion und Untersuchung. McLaren will die neuen Erkenntnisse nutzen, um ähnliche Überraschungen in Zukunft zu vermeiden.

Zusammengefasst: Eine Sensorstörung an Piastris Wagen verhinderte eine korrekte Überwachung. Große vertikale Schwingungen verursachten unvorhergesehenen Verschleiß an den Planken. Dies führte zu zwei Disqualifikationen und veränderte die Meisterschaftswertung.

F1 verkürzt Aktivierungszonen bei Regen ab 2026

Aktives Aero und das Problem des Plankenverschleißes

Im Jahr 2026 werden die Formel-1-Fahrzeuge mit einer vollaktiven Aerodynamik ausgestattet sein. Die Flügel können zwischen zwei Positionen umgeschaltet werden: mehr Abtrieb in Kurven und weniger Luftwiderstand auf Geraden. Die Fahrer schalten manuell in speziellen Aktivierungszonen um, die von der FIA festgelegt werden.

Die Regeln lassen Spielraum, um die Spurführung bei unsicheren Bedingungen zu deaktivieren. Das gilt beispielsweise bei starkem Regen. Bei zu geringem Abtrieb auf nasser Fahrbahn kann ein Auto instabil und gefährlich werden.

Unvorhergesehenes Risiko: Verschleiß der Planken

Die Teams entdeckten ein unbeabsichtigtes Problem. Wenn die Fahrzeuge mit hohem Abtrieb auf geraden Strecken fahren, drücken die Kräfte das Auto stärker auf die Fahrbahn. Das erhöht das Risiko, dass die Holzplatte (Skid Block) abnutzt oder beschädigt wird. Plattenverschleiß führt zu Strafpunkten und sogar zur Disqualifikation. Das zeigte sich kürzlich bei einer doppelten Disqualifikation eines Teams.

Die Kombination aus höheren Kraftstoff- und Energiekosten aufgrund des Luftwiderstands ist bereits ein Thema. Aber der Verschleiß der Platte ist ein viel größeres Problem. Die Teams und die FIA haben das Thema in technischen und sportlichen Ausschüssen ausführlich diskutiert.

Wie die FIA das Problem lösen will

Die FIFA (FIA) und die Teams arbeiten an praktischen Anpassungen. Eine Lösung, die derzeit Gestalt annimmt, ist die Verkürzung der Aktivierungszonen bei unsicheren Bedingungen, wie beispielsweise Regen.

Unter trockenen Bedingungen kann eine Aktivierungszone die gesamte Länge einer Geraden umfassen. Bei Regen wird diese Zone deutlich kürzer oder verschwindet ganz. Weniger Zeit in der Geraden bedeutet, dass das Auto kürzer den größten vertikalen Kräften ausgesetzt ist. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass das Heck ausbricht.

  • Kürzere Aktivierungszonen bei Nässe.
  • Möglichkeit, in gefährlichen Situationen ein Umkippen vollständig auszuschließen.
  • Option, bei Regen nur das vordere Flügelelement zu schalten, um den vorderen Teil weniger auf den Boden zu drücken.

Praktische und fortlaufende Beratung

Die FIA gibt an, dass mehrere Optionen diskutiert wurden. Die Details werden noch ausgearbeitet, bevor die Regeln offiziell festgelegt werden. Die Teams und die technische Leitung wünschen sich eine Lösung, die sowohl sicher als auch technisch realisierbar ist.

Das Thema gewinnt zusätzlich an Dringlichkeit, da es in dieser Saison bereits mehrere Fälle von übermäßigem Plankenschleifen gegeben hat. Neben der jüngsten Disqualifikation gab es bereits frühere Vorfälle bei anderen Teams während des Grand Prix von China bzw. Bahrain.

Letztendlich strebt der Sport ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit, fairem Wettbewerb und technischer Innovation an. Die vorgeschlagenen kürzeren Aktivierungszonen sollen dies ermöglichen, ohne den Kern der neuen Regeln für 2026 zu untergraben.

McLaren doppelt disqualifiziert in Vegas aufgrund einer groben Fehleinschätzung des Plankverschleißes

Was geschah

McLaren wurde nach dem Grand Prix von Las Vegas überraschend ausgeschlossen. Beide Autos wurden wegen zu starker Abnutzung der Platte unter dem Boden disqualifiziert. Der Ausschluss kam wie ein Schock. Am Ende des Rennens schien nur Lando Norris gefährdet zu sein. Seine Teamkollegen und Zuschauer dachten zunächst an das Kraftstoffmanagement.

Warum es schiefging

In den letzten Runden ließ Norris wiederholt das Gaspedal los und rollte aus. Das sah nach Kraftstoffsparen aus. Funkmeldungen des Teams deuteten darauf hin, dass der Kraftstoff später “in Ordnung” zu sein schien. Dies stellte sich jedoch als irreführender Hinweis heraus.

McLaren verwendete verschlüsselte Anweisungen. Das Ziel war nicht so sehr, Kraftstoff zu sparen. Das Ziel war, Schäden am Heck zu vermeiden. Durch weniger Gas am Ende der Geraden wurde das Heck weniger stark gegen den Asphalt gedrückt. So würde die Unterseite des Autos weniger stark über den Asphalt schrammen.

Warum Piastri nicht dasselbe tun sollte

Oscar Piastri erhielt keine vergleichbaren Anweisungen. Das lässt vermuten, dass sein Auto nicht das gleiche Problem hatte. Möglicherweise schien Piastri weniger Risiko zu haben, da er oft im DRS fuhr. Dadurch wurde sein Heck weniger stark belastet. McLaren kam während des Rennens zu dem Schluss, dass Norris’ Auto doch gefährdet war. Die Einschätzung, wie knapp dieser Spielraum war, erwies sich als falsch.

Teamreaktion und Nachwirkungen

Das Team gab nach dem Ergebnis kaum Erklärungen ab. Die geplante Medienkonferenz von Teamchef Andrea Stella wurde verschoben und später abgesagt. McLaren entschuldigte sich und kündigte eine interne Untersuchung an. Norris sagte, dass das Management am Ende des Rennens mit Problemen an ihrem Auto zu kämpfen hatte. Der Verband schloss schließlich beide McLarens aus.

Auswirkungen auf die Meisterschaft

Die Auswirkungen sind groß. Durch die Disqualifikation erhielten beide Fahrer keine Punkte. Norris’ Vorsprung schrumpfte auf 24 Punkte sowohl vor Piastri als auch vor Max Verstappen. Für die verbleibenden zwei Rennen – Katar mit einem Sprint und Abu Dhabi – stehen noch 58 Punkte zur Verfügung. Das macht die Meisterschaft um einiges spannender.

Wichtigste Punkte

  • Ursache: zu starker Verschleiß der Platte unter dem Auto.
  • Die Anweisungen an Norris waren verschlüsselt und sollten den Verschleiß der Planken begrenzen, nicht Kraftstoff sparen.
  • Piastri erhielt keine vergleichbare Anweisung, wahrscheinlich weil sein Auto weniger gefährdet war.
  • McLaren unterschätzte, wie knapp die Marge war. Diese Fehleinschätzung kostete beide Autos das Ergebnis.
  • Sportlich: Norris’ Vorsprung ist jetzt viel geringer und die Meisterschaft ist wieder offen.

Schlussfolgerung

Es ist ein kostspieliger Fehler von McLaren. Die Entscheidung, Norris zurückschalten und ausrollen zu lassen, sollte Material sparen. Aber die Einschätzung des Plattenverschleißes erwies sich als falsch. Die Folgen sind sowohl für das Rennen als auch für den Titelkampf gravierend. McLaren untersucht nun, was genau schiefgelaufen ist.

Horner als neuer Teamchef von Aston Martin genannt

Aston Martin erwägt Führungswechsel

Aston Martin erwägt einen Wechsel an der Spitze. Christian Horner gilt als möglicher Nachfolger. Auch Andreas Seidl und Mattia Binotto stehen auf der Liste. Die endgültige Entscheidung trifft Eigentümer Lawrence Stroll.

Kandidaten

Die genannten Namen sind konkret:

  • Christian Horner – ehemaliger Teamchef von Red Bull.
  • Andreas Seidl – ehemaliger McLaren-Chef.
  • Mattia Binotto – derzeitiger COO bei Audi.

Die Rolle von Andy Cowell

Andy Cowell wird seine Position als Teamchef aufgeben. Er wird eine andere Funktion bei Aston Martin übernehmen. Diese Position konzentriert sich mehr auf die Antriebs- und Motorenentwicklung. Aston Martin beginnt eine neue Zusammenarbeit mit Honda für den Antriebsstrang. Cowell kam Ende letzten Jahres zum Team. Zuvor leitete er die Motorenabteilung von Mercedes in Brixworth. Dort war er an mehreren Weltmeisterschaften beteiligt.

Ursachen für den Wechsel

Designer Adrian Newey veränderte die Arbeitsweise innerhalb des Teams. Dies führte laut Quellen zu Meinungsverschiedenheiten mit Cowell. Diese Differenzen spielten eine Rolle bei der Entscheidung, Cowell zu versetzen. Das Team möchte sich stärker auf das Design und die Motorenentwicklung konzentrieren.

Wie geht es weiter?

Lawrence Stroll prüft derzeit, wer am besten zum neuen Konzept passt. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Das Ergebnis wird die Richtung für Aston Martins Zukunft in der Formel 1 bestimmen.

Hamilton bezeichnet Saison nach Enttäuschung in Vegas als ‘die schlechteste aller Zeiten’

Hamilton zutiefst enttäuscht nach dem Rennen in Las Vegas

Lewis Hamilton bezeichnet diese Saison als «die schlechteste aller Zeiten». Das sagte er nach einem schweren Rennen in Las Vegas. Er kletterte noch auf Platz zehn. Aber das bedeutete ihm nichts. Er war sichtlich erschüttert.

Was auf der Bahn passierte

Hamilton gewann in der ersten Runde viele Plätze. Das verlief seiner Meinung nach recht einfach. Er blieb aus den Problemen heraus und holte zwei Haas-Boliden ein.

Danach ging es bergab. Er jagte lange Zeit Nico Hülkenberg. Hülkenberg wurde schließlich Neunter. Hamilton konnte im letzten Stint nicht mit Hülkenbergs Tempo mithalten. Er wurde auch fast von Ocons Haas überholt. Außerdem sagte er, dass es nach dem Kontakt mit Alex Albon zu einer Verschiebung des Gleichgewichts gekommen sei.

Keine Zufriedenheit trotz Erholung

Die Aufholjagd auf Platz zehn gab ihm kein gutes Gefühl. Er sagte, dass die Leistung keinerlei Befriedigung gebracht habe. Laut Hamilton hat das Team beim 2025-Auto bereits alles versucht. Es funktioniert nicht wie erwartet. Er fügte hinzu, dass Ferrari angesichts seiner eigenen Form keine echte Chance auf den zweiten Platz in der Konstrukteurswertung habe.

Teamreaktion und Kontext

Teamchef Fred Vasseur reagierte gelassen. Er wies darauf hin, dass ein Start von P19/P20 das Rennen ohnehin schon schwierig macht. Vasseur fand, dass Hamilton einen guten ersten Teil des Rennens hatte. Im zweiten Stint gab es Probleme mit dem Medium-Reifen. Er rief dazu auf, ruhig zu bleiben und alles im Debrief zu besprechen.

Leclerc: Persönlich gut, Ergebnis frustrierend

Charles Leclerc beendete das Wochenende auf Platz sechs. Das waren 0,2 Sekunden hinter den Top Fünf. Leclerc sagte, dass es sein bestes Rennen der Saison in Bezug auf seine persönliche Leistung war. Er hatte das Gefühl, dass jede Runde wie eine Qualifikationsrunde war. Es gab nur wenige Fehler. Dennoch ist P6 für ihn frustrierend.

  • Hamilton: bezeichnet diese Saison als die schlechteste seiner Karriere.
  • Er erholte sich auf P10, war aber nicht zufrieden.
  • Probleme: Gleichgewichtsprobleme nach Kontakt mit Albon und Reifenprobleme im zweiten Stint.
  • Vasseur: Start weit hinten machte es schwierig; Nachbesprechung erforderlich.
  • Leclerc: starke persönliche Leistung, dennoch enttäuscht mit P6.

Die Stimmung in der Medienecke war gedrückt. Hamilton musste sogar dementieren, dass er die Formel 1 verlassen wolle. Das Team und die Fahrer werden nun hinter den Kulissen weiter darüber beraten, was geändert werden muss.

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