Warum fast die Hälfte des Feldes das FP1 in Mexiko verpasst

Große Veränderung im FP1: neun Rookies auf der Strecke

Beim Großen Preis von Mexiko fehlt im ersten freien Training fast die Hälfte des normalen F1-Feldes. Neun Teamfahrer überlassen ihre Plätze den Entwicklungs- und Testfahrern. Es ist ein bemerkenswert großer Tausch in diesem Jahr.

Die Regeln erklären

Die Erklärung beginnt mit dem Reglement. Seit 2022 muss ein sogenannter Rookie zweimal im FP1 erscheinen. Ein Rookie ist jemand, der maximal zwei Weltcup-Starts hinter sich hat. Eine Altersgrenze gibt es nicht.

Im Jahr 2025 wurde diese Anforderung verschärft. Die Teams müssen diese Rookie-Auftritte nun viermal absolvieren. Daher wird es in dieser Saison mehr Raum geben, Stammfahrer durch Neulinge zu ersetzen.

Warum entscheiden sich die Teams oft für Mexiko?

Mexiko ist aus mehreren Gründen beliebt. Es ist spät in der Saison. Zu diesem Zeitpunkt haben die Teams in der Regel nur wenige neue Teile oder größere Updates. Folglich geht weniger technisches Wissen verloren, wenn ein Stammfahrer eine Sitzung ausfällt.

Auch Sprint-Wochenenden kommen ins Spiel. An Sprintwochenenden können Sie nur für FP1 keine Auswechslungen vornehmen. Das schränkt die Möglichkeiten an anderen Stellen des Kalenders ein. Mexiko und Abu Dhabi bleiben daher geeignete Austragungsorte, um die Rookie-Stunden zu füllen.

Außerdem findet das Training hier tagsüber statt. Die wichtigen Sessions und das Qualifying finden oft unter Licht statt. Folglich ist das FP1-Training am Tag weniger repräsentativ für das, was später zählt.

Die Strecke selbst

Auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez ist maximaler Anpressdruck gefragt. Doch die Strecke bietet aufgrund ihrer Höhenlage wenig echten Abtrieb. Die Strecke liegt knapp unter 2.300 Metern Höhe. Die Luftdichte ist dort deutlich geringer.

Das Hauptmerkmal ist jedoch, wie “grün” die Strecke im FP1 ist. Der Asphalt ist oft staubig und bietet in den ersten Läufen wenig Grip. Im Laufe des Wochenendes verändert sich die Strecke dramatisch. Diese starke Entwicklung macht die Daten aus dem FP1 schwierig zu interpretieren.

Was sagen die Fahrer?

Mehrere Stammfahrer sind der Meinung, dass man wenig verliert, wenn man FP1 auf dieser Strecke auslässt. Die Strecke ist im FP1 oft vier Sekunden langsamer als im Qualifying. Das liegt am Schmutz und den unterschiedlichen Bedingungen. Manchmal hilft es sogar, FP1 nicht zu fahren. Dann vermeidet man schlechte erste Erfahrungen und geht unbelastet ins FP2.

Einige Fahrer haben bereits Erfahrung auf beiden Seiten. Ein Fahrer, der hier schon einmal im FP1 debütiert hat, sagte, Mexiko sei eine logische Wahl, um eine Sitzung zu verpassen. Er gab zu, dass er einmal die falsche Wahl einer anderen Strecke getroffen hat, aber dass Mexiko der richtige Ort ist, um eine zu opfern.

Andere Fahrer wiesen darauf hin, dass das Fehlen des FP1 auch Nachteile haben könnte. Ein Team, das ein umfangreiches Aerodynamik-Upgrade eingeführt hat, konnte daher im FP1 weniger Routinetests durchführen, um die neuen Einstellungen abzustimmen. Solche unerwarteten Situationen lassen sich im Voraus nur schwer abschätzen.

Rookies an diesem Wochenende

Die Teams nutzen Mexiko, um sowohl junge Talente als auch erfahrene Testfahrer in Aktion zu sehen. Dies sind die Namen, die im FP1 in Aktion sein werden:

  • Arvid Lindblad (Red Bull)
  • Pato O'Ward (McLaren)
  • Antonio Fuoco (Ferrari)
  • Fred Vesti (Mercedes)
  • Luke Browning (Williams)
  • Jak Crawford (Aston Martin)
  • Paul Aron (Alpen)
  • Ayumu Iwasa (Racing Bulls)
  • Ryo Hirakawa (Haas)

Sauber ist die einzige Formation, die dieses Mal keinen Rookie hat. Sie haben die Anforderung bereits erfüllt. Das lag daran, dass Gabriel Bortoleto und Paul Aron zuvor für das Team Trainings absolviert haben.

Chancen für Neueinsteiger

Für die Teams ist die Priorität klar: Die Ersatzfahrer müssen professionell und konstant fahren. Für die Neulinge ist es eine Chance, zu beeindrucken. Einige Namen werden bereits als zukünftiges F1-Material angesehen. Ein Teamkollege, der bereits Rookie-Stunden absolviert hat, wies ausdrücklich auf Luke Browning als jemanden hin, den man im Auge behalten sollte. Er zeigt starke Leistungen in der F2 und trainiert viel privat mit seinem Team.

Alles in allem ist Mexiko nach wie vor einer der besten Orte, um jungen Fahrern Erfahrung zu vermitteln, ohne die Teams einem zu großen Risiko auszusetzen.

Warum die FIA-Kostenbescheinigungen immer noch nicht ausgestellt wurden

Was gibt's Neues?

Die Bestätigung der FIA zu den Berichten über die Kostendeckelung 2024 hat sich verzögert. Normalerweise erscheinen diese Bescheinigungen kurz nach der Sommerpause. In diesem Jahr ließ die übliche Ankündigung fünf bis sieben Wochen auf sich warten. Das wirft eine Menge Fragen und Spekulationen im Fahrerlager auf.

Warum es zu Verzögerungen kommt

Die Verzögerung könnte zweierlei bedeuten. Entweder führt die FIA zusätzliche Kontrollen durch. Oder die Ermittlungen zu möglichen Verstößen sind noch nicht abgeschlossen.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass die FIA die Details überprüft. Manchmal ergeben sich Fragen dazu, wie die Teams die Kosten interpretiert haben. In anderen Fällen sucht die FIA länger, weil Dinge unklar sind oder mehrere Teams beteiligt zu sein scheinen.

Die FIA teilte öffentlich mit, dass die Bewertung noch nicht abgeschlossen ist und dass das Ergebnis in Kürze erwartet wird. Es werden keine Aussagen über einzelne Teams gemacht.

Wie das Auditverfahren funktioniert

Die Teams müssen ihre Ausgaben für die vorangegangenen 12 Monate bis zum 31. März eines jeden Jahres einreichen. Diese Zahlen werden von der Cost Cap Administration der FIA geprüft. Wenn alles korrekt ist, erhält ein Team eine Konformitätsbescheinigung. Wenn es Zweifel gibt, folgt eine Untersuchung.

Bei einer Untersuchung gibt es zwei Möglichkeiten. Geringfügige Verfahrensfehler können durch eine so genannte Vereinbarung über akzeptierte Verstöße (ABA) behoben werden. Schwerwiegende Verstöße kommen vor das Cost Cap Adjudication Panel, einen Ausschuss von 6 bis 12 Richtern. Die Anhörungen sind nicht öffentlich und nur die endgültige Entscheidung wird veröffentlicht. Diese Entscheidung kann später vor dem Internationalen Berufungsgericht der FIA angefochten werden.

Was ein Team bei einer ABA tun sollte

Um eine ABA zu akzeptieren, muss ein Team zugeben, dass es gegen die Regeln verstoßen hat. Sie muss die verhängten Sanktionen akzeptieren. Es trägt alle Kosten und verzichtet auf das Recht, die ABA anzufechten.

Welche Sanktionen sind möglich?

Die Schwere der Sanktionen hängt von der Art und dem Ausmaß des Verstoßes ab. Nachstehend finden Sie einen Überblick über mögliche Maßnahmen:

  • Verfahrensfehler: in der Regel nur ein Bußgeld.
  • Verspätete oder fehlende Einreichung von Unterlagen: möglicher Abzug von Konstrukteurspunkten.
  • Kleine Überschreitung (<5%): Geldstrafe und/oder leichte sportliche Strafen.
  • Materialüberschreitung (>5%): Abzug von Konstrukteurspunkten, Geldstrafen, schwerere Sportstrafen oder sogar Ausschluss.

Beispiele für geringfügige sportliche Sanktionen sind ein öffentlicher Verweis, ein Punktabzug, eine Suspendierung für Rennen, Testbeschränkungen oder eine Verringerung einer künftigen Kostenobergrenze.

Finanzielle Rahmenbedingungen

Die Basiskostenobergrenze lag im vergangenen Jahr bei $135 Millionen. Aufgrund von Inflation und Kalenderanpassungen lag die tatsächliche Obergrenze bei $165 Millionen. Für Kraftfahrzeugentwicklungen gilt eine separate Obergrenze von $95 Millionen.

Präzedenzfall ab 2022

Zwei Teams wurden bereits im Jahr 2022 mit einer Geldstrafe belegt. Red Bull wurde mit einer Geldstrafe in Höhe von $7 Millionen belegt und musste 10% an Windkanalzeit einbüßen. Ihre Überschreitung lag nur knapp über dem finanziellen Limit von 5%. Aston Martin wurde mit einer Geldstrafe von $450.000 belegt, weil bei der Abrechnung bestimmter Kosten wie Baukosten und Vertragsposten Verfahrensfehler gemacht wurden. Ein Team, das verspätet eingereicht hatte, erhielt nach einer freiwilligen Meldung ebenfalls eine kleine Geldstrafe.

Was können wir erwarten?

Die lange Verzögerung deutet darauf hin, dass die Situation komplex ist. Das könnte bedeuten, dass die FIA mehrere Dossiers eingehend prüft. Es könnte auch bedeuten, dass es viele Diskussionen darüber gibt, was genau unter die Kostenobergrenze fällt oder nicht.

Am Ende sind zwei Ergebnisse am wahrscheinlichsten: Die FIA gibt allen Teams grünes Licht oder es folgen eine oder mehrere Sanktionen, die von Geldstrafen bis zu sportlichen Maßnahmen reichen. Die kommenden Wochen sollten Klarheit bringen.

McLaren zieht Strafe für Norris nach Unfall in Austin zurück

Aufgehobene Entscheidung

McLaren hat die zuvor verhängte kleine sportliche Maßnahme gegen Lando Norris zurückgezogen. Die Teamleitung hat den Fall nach dem Unfall im Sprint des Großen Preises der Vereinigten Staaten überprüft. Damit ist die Sanktion für den Rest der Saison aufgehoben.

Hintergrund: Vorfall in Singapur und die ursprüngliche Maßnahme

Zuvor hatte McLaren bereits Maßnahmen ergriffen, nachdem Norris für schuldig befunden worden war, in Singapur mit seinem Teamkollegen Oscar Piastri kollidiert zu sein. Diese Maßnahme bedeutete, dass Piastri wählen konnte, ob er die Garage im letzten Teil des Qualifyings früher oder später als Norris verlassen wollte. Damit sollte Norris für den Kontakt in Singapur verantwortlich gemacht werden.

Was ist in Austin passiert?

Beim Sprint in Austin kollidierten beide McLaren-Fahrer in der ersten Kurve miteinander und fielen beide aus. Piastri wurde getroffen, nachdem er kurz von außen nach innen geschnitten hatte. Er traf zunächst den Sauber von Nico Hülkenberg und prallte dann in das Auto von Norris.

Zunächst wies McLaren auf Hülkenberg und Fernando Alonso hin. Der Grund dafür war, dass Alonso auf der Innenseite eine sehr enge Linie fuhr, was Hülkenberg dazu zwang, den idealen Scheitelpunkt zu verpassen, um Platz zu machen. Das machte die Situation noch schwieriger, als Piastri zurücksteuerte, um Norris zu überholen.

Neubewertung und Schlussfolgerung

Nach internen Untersuchungen hat McLaren seinen Standpunkt revidiert. Das Team glaubt immer noch, dass Hülkenberg und Alonso vorsichtiger hätten sein können. Gleichzeitig räumt McLaren ein, dass Piastri vorsichtiger hätte handeln müssen. Piastri selbst hat auch eine gewisse Verantwortung übernommen.

Warum die Maßnahme rückgängig gemacht wurde

  • McLaren war der Meinung, dass es fair sei, Norris wegen derselben Art von Vorfällen nicht mehr unterschiedlich zu behandeln.
  • Piastri übernahm die Verantwortung und das Team erkannte, dass die Situation komplexer war, als sie zunächst schien.
  • Bei einem ernsthaften Titelkampf von außerhalb des Teams spielt auch die Meisterschaft eine Rolle bei der Entscheidung.

McLaren nennt die Versöhnung zwischen Norris und Piastri einen “sauberen Bruch”. Die Rennwochenenden werden nun wie gewohnt abgewickelt.

Auswirkungen auf die Meisterschaft

Das Scheitern der beiden McLaren-Fahrer im Sprint von Austin war schmerzhaft. Max Verstappen gewann sowohl den Sprint als auch den Grand Prix am Sonntag. Damit hat er Piastri 23 Punkte Rückstand eingebracht.

Piastri liegt nun 40 Punkte hinter dem Tabellenführer und 16 Punkte hinter Norris, der auf Platz zwei liegt. In dieser Saison stehen noch fünf Grands Prix und zwei Sprintrennen an.

Red Bull entfernt kein McLaren-Band mehr

Was geschah

Red Bull wird nicht mehr versuchen, das Klebeband zu entfernen, das McLaren in der Nähe von Lando Norris in der Startaufstellung an der Boxenmauer angebracht hat. Darauf haben sich die beiden Teams geeinigt. Dieser kleinkarierte Wettbewerb in der Startaufstellung musste aufhören.

Red Bull war zuvor zu einer Geldstrafe von 50 000 Euro verurteilt worden, die Hälfte davon unter Auflagen. Die Strafe wurde verhängt, nachdem ein Teammitglied die Anweisungen der Boxenstewards ignoriert und gegen die Regeln zum Verlassen der Startaufstellung verstoßen hatte. Der Mitarbeiter versuchte, durch eine Öffnung in der Boxengasse zurückzulaufen, um das Band zu unterbrechen.

Warum McLaren das Band verwendet

McLaren klebt das Klebeband als zusätzliche Richtschnur für Norris, damit er seine Startbox genau einrichten kann. Das Band ist keine primäre Referenz. Normalerweise orientiert sich Norris an der gelben Linie auf dem Asphalt. Das Band dient als Backup, wenn diese Linie schwer zu sehen ist.

Wie McLaren es schwierig machte

Der Schlagabtausch zwischen den Mechanikern der beiden Teams entwickelte sich zu einem kleinen Katz-und-Maus-Spiel. McLaren machte es Red Bull absichtlich schwer, das Klebeband zu entfernen.

  • Das Klebeband war manchmal in lange vertikale Streifen geschnitten, so dass man es nicht ganz auf einmal abziehen konnte.
  • Manchmal war bis zur letzten Minute ein Mechaniker für das Band am Start.
  • Manchmal klebten sie zwei Lagen Klebeband auf. Die zweite Schicht war mit einem spielerischen Text versehen, um es besonders knifflig zu machen.

Gespräche und mögliche Konsequenzen

Die Teamchefs Andrea Stella und Laurent Mekies haben diese Woche gesprochen. Sie wollten die Sache beenden, bevor sie eskaliert. Niemand will, dass die Rivalität zwischen McLaren und Red Bull zu einer Ablenkung wird, während die Meisterschaft näher rückt.

In den Vereinigten Staaten führte die Klebebandaktion zu Regelverstößen. Im schlimmsten Fall hätte sich dadurch der Start des Rennens verzögern können. Daher hielten es beide Seiten für klug, einen Schlussstrich zu ziehen.

Norris über die Situation

Lando Norris fand es besonders lustig, dass Red Bull in Schwierigkeiten geriet. Er sagte, er habe das Klebeband an diesem Wochenende gar nicht benutzt. Sie klebten das Band ‘nur für den Fall’ und er brauchte es nicht. Er sagte auch, dass McLaren schon früher mit Versuchen konfrontiert war, das Klebeband zu lösen, zum Beispiel in Monza. Manchmal benutze er das Band, manchmal nicht. Er erwartet, dass McLaren es weiterhin als Backup verwendet, auch wenn es normalerweise nicht gebraucht wird.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem GP von Mexiko vom Donnerstag

Zusammenfassung vom Donnerstag

Am Donnerstag in Mexiko standen einige Zwischenfälle im Mittelpunkt. Die meisten drehten sich um kleinere Streitereien und technische Probleme. Teams und Fahrer meldeten sich zu Wort. Hier sind die wichtigsten Punkte, kurz und bündig.

  • Red Bull wurde mit einer Geldstrafe belegt, nachdem ein Teammitglied in der Startaufstellung Klebeband entfernt hatte.
  • McLaren hält das Band an, will aber eine Eskalation vermeiden.
  • McLaren hat beiden Fahrern nach dem Unfall in Austin einen Persilschein ausgestellt.
  • Interne Spannungen bei Alpine und Kritik von Sainz an den Strafbestimmungen.

Norris und das Tonband: Ein Scherz mit Folgen

Beim letzten Rennen in den Vereinigten Staaten wurde Red Bull mit einer Geldstrafe von 50.000 Euro belegt. Die Hälfte dieser Strafe wurde ausgesetzt. Ein Teammitglied ignorierte die Anweisungen und ging an der Boxenmauer entlang zurück. Das Ziel war, das Klebeband zu entfernen, das McLaren für Lando Norris in der Startaufstellung verwendet hatte. Norris nahm die Sache auf die leichte Schulter. Er sagte, dass er das Klebeband gar nicht wirklich brauche. McLaren verwendete zwei Lagen Klebeband und schrieb eine Nachricht auf die zweite Lage. Der Vorfall wurde von einigen als unsportlich empfunden. Er sorgte aber auch für Diskussionen, weil er im schlimmsten Fall zu einer Verzögerung des Starts hätte führen können.

McLaren und Red Bull wollen den Frieden bewahren

Die Teamverantwortlichen von McLaren und Red Bull haben den Vorfall besprochen. Beide Seiten wollen keine Eskalation. Die Rivalität sollte nicht zu einer Ablenkung werden, wenn die Saison zu Ende geht. Man war sich einig, dass ein solches Spiel nicht zu größeren Problemen führen sollte.

Norris’ Strafe läuft nach Zusammenstoß mit Piastri aus

McLaren gab beiden Fahrern für den Rest der Saison eine weiße Weste. Das geschah, nachdem Oscar Piastri eine Teilverantwortung für die Kollision beim Sprint in den USA übernommen hatte. Damit war die Diskussion über die Strafe für Norris nach dem Unfall in Singapur schnell beendet. Norris hatte in den USA eine interne Strafe von McLaren erhalten. Dadurch hatte Piastri Einfluss darauf, wann er im Qualifying die Garage verlassen durfte. Nun wird wie bisher verfahren, mit abwechselnden Abfahrten aus der Garage.

Alpine: Verstoß gegen die Teamorder, Problem behoben

In Alpine übergab Franco Colapinto eine Position an seinen Teamkollegen Pierre Gasly, obwohl das Team dies nicht erlaubt hatte. Es ging um Platz 17, ohne Punkte. Die Teamleitung äußerte sich scharf zu dieser Aktion. Die Angelegenheit wurde besprochen, und nach Aussage beider Fahrer wurde sie geklärt. Colapinto räumte schließlich ein, dass eine Teamanweisung immer befolgt werden sollte. Gasly sagte, es sei schwer zu verstehen und die Aktion habe keinen guten Zeitpunkt erwischt.

Sainz frustriert über Regeln und Strafen

Carlos Sainz ist verärgert über eine Grid-Strafe, die er für eine Kollision in Austin erhalten hat. Er bezeichnet die Strafe als unverhältnismäßig. Sein größter Kritikpunkt ist die Art und Weise, wie die Steward-Entscheidungen zustande kommen. Er ist der Meinung, dass die Richtlinien zu strikt angewandt werden, als ob sie Regeln wären. Sainz plant, diesen Punkt bei dem geplanten Treffen von Fahrern und FIA in Katar anzusprechen. Er hat bereits eine Strafe zurückgenommen, nachdem er Einspruch erhoben hatte, was seine Bedenken noch verstärkt hat.

Was Red Bull besser macht und die Form von Verstappen

Red Bull hat in dieser Saison einige Verbesserungen vorgenommen, darunter einen neuen Frontflügel aus Monza. Diese Verbesserungen und eine bessere Kenntnis des Autos sorgen für mehr Beständigkeit. Das Auto kann jetzt anders abgestimmt werden. Das bringt mehr Geschwindigkeit und weniger Schlupf auf den Reifen. Für Max Verstappen bedeutet das mehr Vertrauen. Er kann das Auto aggressiver abstimmen, ohne das Heck zu verlieren. Verstappen spürt positiven Druck und sagt, dass das Team normalerweise unter Druck gut arbeitet.

Isack Hadjar spricht über seine Chancen

Isack Hadjar schätzt seine Chancen bei Red Bull zuversichtlich ein. Er ist der Meinung, dass seine Leistungen konstant sind, vor allem in den freien Trainings. Hadjar hat das Gefühl, dass seine Ergebnisse nicht immer die Geschwindigkeit widerspiegeln, die er hatte. Er hofft, dass am Ende des Jahres Klarheit über seine Zukunft herrscht. Letztes Jahr war seine Zukunft ungewiss. Jetzt ist sie viel weniger ungewiss.

Ocon müht sich mit Haas-Update ab

Esteban Ocon kämpft mit einem Aerodynamik-Update von Haas, das in Austin eingeführt wurde. Er kämpft mit Unsicherheiten bei hoher Geschwindigkeit. Dies geschah vor allem in der schnellen Schikane in Turn 5 auf dem Circuit of the Americas. Ocon musste weniger Frontflügel einsetzen als Teamkollege Bearman. Das deutet auf zu viel Aufprallempfindlichkeit und mangelndes Vertrauen ins Heck hin. Teamchef Ayao Komatsu erklärte, dass das Upgrade die Erwartungen erfüllte, aber dass Unterschiede im Fahrstil eine Rolle spielten. Für Ocon bleibt es auf engen, holprigen Strecken schwierig.

Tsunoda entschuldigte sich

Yuki Tsunoda entschuldigte sich bei seinem ehemaligen Team für seine harschen Worte über Liam Lawson nach dem Qualifying in Austin. Tsunoda sagte, seine Kommentare in den Medien seien unnötig gewesen. Lawson und Tsunoda sprachen nicht ausführlich persönlich miteinander. Die Spannungen sind verständlich. Es steht viel auf dem Spiel. Isack Hadjar scheint in Richtung Red Bull befördert zu werden und andere Plätze sind ungewiss. Das erhöht den Druck auf die Fahrer.

Wichtigste Schlussfolgerungen

Die Atmosphäre ist angespannt, aber professionell. Die Teams wollen klare Grenzen. Einige Skizzen von Zwischenfällen zeigen, dass kleine Probleme eskalieren können. Gleichzeitig machen die technischen Neuerungen weiterhin den Unterschied in Geschwindigkeit und Vertrauen aus.

  • Spiele in der Startaufstellung können zu Strafen und Risiken führen.
  • Die Disziplin des Teams ist nach wie vor von entscheidender Bedeutung, selbst bei kleinen Positionen.
  • Upgrades bringen manchmal unmittelbare Vorteile, verlangen aber von den Fahrern Anpassungen.

Die kommenden Rennen werden entscheidend sein. Teams und Fahrer werden genau abwägen, wann sie Risiken eingehen.

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