Wer gewann und wer verlor bei der Sprintqualifikation in Katar 2025?

Kurze Zusammenfassung

Die Sprintqualifikation in Katar hat das Bild dieses Rennwochenendes verändert. Die Startaufstellung für den Sprint steht fest. Das Ergebnis kann noch Einfluss auf die Meisterschaft haben. Die großen Punkte werden erst im Hauptrennen vergeben.

Wichtigste Ergebnisse

  • Oscar Piastri startet vom Pole Position in den Sprint.
  • Lando Norris liegt auf Platz drei und behält seinen Vorsprung in der Meisterschaft.
  • Max Verstappen qualifizierte sich enttäuschend als Sechster.
  • Fernando Alonso und Yuki Tsunoda belegen die Plätze vier und fünf.
  • Lewis Hamilton schied in Q1 aus und startet als Achtzehnter.

Oscar Piastri – 1. Platz

Piastri scheint nach einer schlechten Phase wieder auf dem richtigen Weg zu sein. Er qualifizierte sich stark und erzielte die beste Zeit in der entscheidenden Runde. Er hatte Glück, dass sein Teamkollege Norris im Verkehr stecken geblieben war. Piastri machte auch eine große Korrektur in Kurve 4. Diese Aktion kostete ihn wahrscheinlich zwei Zehntel, aber er hatte gerade noch genug Geschwindigkeit übrig.

Max Verstappen – 6.

Verstappen musste sich mit einer enttäuschenden Startposition begnügen. Der sechste Platz in der Sprint-Startaufstellung bedeutet zwar nicht das Ende seines Titelkampfs, aber es ist eine verpasste Chance. Das Rennen wird zeigen, ob er den verlorenen Boden wieder gutmachen kann. Sein Wochenende erhielt einen frühen Dämpfer, als das Auto nach einem Ausritt von der Strecke möglicherweise beschädigt wurde.

Fernando Alonso — 4.

Alonso erzielte Aston Martins beste Startposition der Saison. Er war in SQ1 und SQ2 ganz vorne mit dabei. In SQ2 geriet er in einen Stau, konnte sich aber in SQ3 wieder erholen. Dass er vor den Red Bulls liegt, ist überraschend und ein großer Pluspunkt für das Team.

Lando Norris — 3.

Norris machte einen Fehler, als es darauf ankam, und verlor Zeit. Trotzdem führt er weiterhin die Meisterschaft an. Sein Vorsprung ist jedoch geschrumpft. Das erhöht den Druck auf ihn und könnte Auswirkungen auf den Sonntag haben.

Yuki Tsunoda – 5.

Tsunoda lag endlich einmal vor Verstappen auf der Zeitliste. Für Red Bull ist das ein bemerkenswertes Ergebnis. Es kommt zu spät, um in dieser Saison noch viel zu ändern, aber für Tsunoda ist es ein persönlicher Erfolg.

Lewis Hamilton – 18.

Hamilton schaffte es nicht durch Q1. Die Form der letzten Zeit setzte sich in Katar fort. Er sagte nach dem Rennen, dass das Auto trotz einer anderen Flügelabstimmung kein zusätzliches Tempo hatte. Das sieht für Mercedes an diesem Wochenende schlecht aus.

Alpine — 19. und 20.

Alpine fiel zurück und landete mit beiden Autos am Ende des Feldes. Pierre Gasly und Franco Colapinto waren die Langsamsten im Qualifying. Vor allem Colapinto hatte große Schwierigkeiten und verpasste die Qualifikation mit großem Abstand. Nach den jüngsten Punkten in Brasilien und Las Vegas ist dies ein enttäuschender Sonntagnachmittag.

Lance Stroll – 16.

Stroll kam nicht über Q1 hinaus, während sein Teamkollege Alonso auf Platz vier liegt. Er schien seinen letzten schnellen Versuch frühzeitig abzubrechen und schied aus. Das ist angesichts des Kampfes um Punkte in der Konstrukteurswertung besonders schmerzlich.

Gabriel Bortoleto — 13.

Bortoleto erzielte eine nützliche Qualifikation. Das Ergebnis ist gering, aber wichtig für sein Selbstvertrauen. Er beginnt wieder besser mit seinem Teamkollegen Nico Hülkenberg zu kämpfen. Der Unterschied war minimal, aber es wirkt sich zu seinen Gunsten aus.

Liam Lawson – 17.

Lawson hatte dieses Wochenende kein Glück. Er startete im falschen Reifen für das ideale Fenster und konnte nicht genug Schritte machen. Für ihn wird der Sprint vor allem ein Lernmoment für den Sonntag sein.

Was bedeutet das für Sonntag?

Der Sprint verändert die Karten, aber die eigentlichen Punkte sind noch nicht verteilt. Es ist mit Druck auf die Top-Ten-Fahrer und Aufholjagden für Fahrer zu rechnen, die von hinteren Startplätzen ins Rennen gehen. Die Meisterschaft bleibt spannend, insbesondere angesichts der geringen Abstände zwischen den Teamkollegen.

Wichtigste Punkte

  • Piastri wieder an der Spitze – Aufschwung für McLaren.
  • Verstappen verliert an Tempo – Herausforderung für Red Bull.
  • Norris bleibt in Führung, aber der Vorsprung schmilzt dahin.
  • Alpine und einige Fahrer müssen vor dem Hauptrennen reagieren.

Pirelli verschärft Überwachung nach Reifenschäden in Katar

Verstärkte Überwachung nach Entdeckung von Schnittwunden

Nach dem ersten Tag in Lusail hat Pirelli zusätzliche Kontrollen eingeführt. Während des Freitags-Trainings wurden in mehreren Reifen tiefe Schnitte festgestellt. Die Inspektionen ergaben, dass die Schäden an Reifen aller vier Ecken auftraten. Es gab keine direkten Reifenschäden, aber der Lieferant bleibt wachsam.

Neue Kiesstreifen scheinen Ursache zu sein

Dieses Problem hängt mit neuen und verlängerten Kiesstreifen auf der Rennstrecke zusammen. An den Kurven 6, 10 und 16 wurden Streifen angebracht. Der Streifen an Kurve 14 wurde verlängert und beginnt nun früher. Autos, die weit auseinanderfahren, schleppen losen Kies auf den Asphalt. Dieser Kies gelangt so auf die Strecke und auf die Kerbstones.

Kies ist scharf und dringt leichter ein.

Pirellis Chefingenieur Simone Berra sagt, dass der Kies relativ scharf ist. Er ist nicht abgerundet. Dadurch verursacht er eher Einschnitte im Gummi. Einige Sätze erreichten die Konstruktion des Reifens, aber die Kordeln blieben intakt. Wenn die Konstruktion dauerhaft freigelegt ist, kann ein Loch entstehen.

Auswirkungen auf Sprint und Rennen

Pirelli und die FIA beobachten die Situation aufmerksam. Sollte es zu weiteren Schäden kommen, können sie sofort eingreifen. Mögliche Maßnahmen sind der Einsatz eines Safety Cars oder sogar einer roten Flagge, um den Kies zu entfernen. Derzeit besteht kein Grund zur Panik, aber die Warnung bleibt bestehen.

Zusätzliche Komplikation: Begrenzung der Reifenverwendung

Die Lebensdauer der Reifen ist in diesem Rennen bereits begrenzt. Pirelli legt an diesem Wochenende eine maximale Laufleistung von 25 Runden pro Reifensatz fest. Das macht die Strategien sensibel. Die Teams müssen nun sowohl den Verschleiß als auch das Risiko von Schnittverletzungen durch Kies berücksichtigen.

Wichtigste Punkte

  • Tiefe Schnitte in Reifen nach dem Training am Freitag in Lusail entdeckt.
  • Schnitte traten an allen vier Ecken der Reifen auf.
  • Neue/erweiterte Kiesstreifen in den Kurven 6, 10, 14 und 16.
  • Kies ist scharf und nicht abgerundet, wodurch er leichter schneidet.
  • Pirelli und FIA sorgen für einen reibungslosen Verkehr und eine saubere Strecke; Maßnahmen möglich (Safety Car/rote Flagge).
  • Maximal 25 Runden pro Reifensatz an diesem Wochenende erhöhen den Druck auf die Teams.

Zusammengefasst: Pirelli erhöht die Wachsamkeit. Die Teams müssen ihre Strategien anpassen. Die FIA kann aktiv eingreifen, wenn der Kies weiterhin Probleme verursacht. Vorläufig gibt es keine direkten Reifenpannen, aber das Risiko bleibt während des Sprints und des Rennens bestehen.

Newey wird ab 2026 Teamchef bei Aston Martin

Neue Rollen innerhalb des Teams

Adrian Newey wird ab Anfang 2026 Teamchef bei Aston Martin. Zu Beginn dieser Saison kam er bereits als Managing Technical Partner zum Team. Ab dem nächsten Jahr werden seine Aufgaben erweitert.

Andy Cowell übernimmt die neue Position des Chief Strategy Officer. In dieser Funktion konzentriert er sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Motorpartner Honda und dem Kraftstofflieferanten Aramco.

Hintergrund und Gründe

Cowell trat vor etwas mehr als einem Jahr als CEO in das Unternehmen ein. Im vergangenen Winter übernahm er zusätzlich die Rolle des Teamchefs. Dies war Teil einer Umstrukturierung, um Fortschritte zu erzielen und das Team auf Newey vorzubereiten.

Dennoch gab es in den letzten Monaten Anzeichen für Uneinigkeit zwischen Newey und Cowell über die Ausrichtung des Teams. Newey machte sofort deutlich, wo er Verbesserungsbedarf sah. Unter anderem bemängelte er, dass die Simulationsanlagen der Teaminfrastruktur nicht dem gewünschten Niveau entsprächen.

Als Newey sich eingehender mit den Prozessen befasste, forderte er weitere Änderungen. Dies führte zum Ausscheiden von sieben leitenden Mitarbeitern der Aerodynamikabteilung, darunter Aerodynamikdirektor Eric Blandin. Der Mangel an Konsens über die einzuschlagende Richtung war letztlich der Auslöser für den neuen Ansatz.

Andere Kandidaten und Entscheidungsfindung

Es wurden auch andere Namen für die Rolle des Teamchefs genannt. Unter anderem standen Christian Horner und Andreas Seidl im Fokus. Das Team entschied sich schließlich dafür, Newey die Position zu geben. Eigentümer Lawrence Stroll sagt, dass alle Beteiligten mit der Änderung einverstanden sind.

Was bedeutet das für 2026?

Newey sagte, er habe viel individuelles Talent im Team gesehen. Er möchte das Team in die beste Position bringen, um 2026 wettbewerbsfähig zu sein. Aston Martin wird dann zu einem Werksteam, was in Verbindung mit den neuen Vorschriften eine große Herausforderung darstellt.

Als Chief Strategy Officer wird Cowell sich darauf konzentrieren, das Potenzial der Zusammenarbeit zwischen dem Team, Honda und Aramco voll auszuschöpfen. Stroll lobte Cowell für seine Führungsqualitäten und sagte, dass Newey mit seinem kreativen und technischen Fachwissen mehr Raum für eigene Beiträge erhalten werde.

  • Newey wird ab 2026 Teamchef
  • Cowell wird Chief Strategy Officer
  • Fokus auf Zusammenarbeit mit Honda und Aramco
  • Abgang mehrerer leitender Mitarbeiter aus dem Bereich Luftfahrtmedizin
  • Ziel: Wettbewerb unter neuen Regeln im Jahr 2026

Die neue Führung muss für einen einheitlichen Kurs und bessere Ergebnisse auf der Rennstrecke sorgen.

Thiim wechselt zu Aston Martin in der DTM 2026

Pirelli-Test in Le Castellet

Nicki Thiim war kürzlich beim Pirelli-Test in Le Castellet zu sehen, wo das Comtoyou-Team mit einem Aston Martin Vantage GT3 Evo vertreten war. Pirelli bringt 2026 einen speziellen DTM-Reifen auf den Markt und testet in Südfrankreich verschiedene Prototypen, um zu sehen, wie diese mit GT3-Fahrzeugen zusammenarbeiten.

Es handelt sich um einen reinen DTM-Test. Comtoyou ist dort im Namen von Aston Martin Racing unter anderen Werksteams vertreten. Das Team wollte nicht offiziell bekannt geben, wer am Steuer saß, aber Thiim selbst postete ein Foto des Vantage auf Instagram und berichtete, dass er zuerst in Monaco und später in Le Castellet war.

Signale für einen Wechsel

Dass Thiim bei Comtoyou fährt, ist ein starker Hinweis, aber kein schlüssiger Beweis dafür, dass er 2026 für Aston Martin in der DTM starten wird. Es gibt jedoch mehrere Anzeichen, die darauf hindeuten.

Insiderinformationen zufolge möchte Aston Martin nicht, dass Thiim weiterhin für andere Marken in der DTM fährt. In den Jahren 2024 und 2025 fuhr er mit Genehmigung seines Herstellers für die Lamborghini-Teams SSR Performance und Abt. Diese Freigabe könnte im nächsten Jahr möglicherweise entfallen.

Thiim ist 36 Jahre alt und gewann unter anderem die GTE-Klasse in Le Mans, Erfolge in der WEC und große Langstreckenrennen auf dem Nürburgring und in Spa. Was in seiner Erfolgsbilanz noch fehlt, ist der DTM-Titel. Das scheint für ihn eine wichtige Motivation zu sein, sich voll und ganz auf ein Comeback in der Serie zu konzentrieren.

Comtoyou und die Rolle von Aston Martin

Comtoyou debütierte 2025 in der DTM und zeigte beim Saisonfinale in Hockenheim positive Zeichen, unter anderem mit der Poleposition von Gilles Magnus. Teamchef Francois Verbist hielt sich hinsichtlich Testdaten und Fahrern bedeckt: Informationen seien vertraulich, hieß es.

Das Team hofft auf mehr Unterstützung durch das Werksteam im Jahr 2026. Verbist hat bereits angedeutet, dass es wünschenswert wäre, mit zwei Autos an den Start zu gehen, um Strategien besser entwickeln und mehr lernen zu können. Wenn Aston Martin mehr Unterstützung bietet, liegt die Verpflichtung eines Werksfahrers nahe – und Nicki Thiim kennt die DTM wie kaum ein anderer innerhalb des Aston-Teams.

  • Warum Thiim ein logischer Kandidat ist: Erfahrung mit GT3, DTM-Kenntnisse und Hunger auf den Titel.
  • Warum Comtoyou darauf besteht: mehr Lernpunkte mit zwei Autos und bessere Werksunterstützung.
  • Unsicherheiten: Offizielle Bestätigung fehlt und Aston Martin kann seine Fahrerpolitik ändern.

Was nun?

In den kommenden Wochen und Monaten wird sich zeigen, ob Thiim tatsächlich Teil des Aston-Martin-Programms 2026 sein wird. Derzeit gibt es starke Anzeichen dafür: seine Teilnahme am Pirelli-Test, die mögliche Aufhebung der Freigaben durch Aston Martin und Comtoyous Wunsch nach mehr Werksunterstützung.

Für Thiim könnte ein Wechsel zu Comtoyou das letzte Puzzlestück auf seinem Weg zum begehrten DTM-Titel sein. Für Comtoyou würde ein erfahrener Werksfahrer zusätzliches Wissen und Glaubwürdigkeit mitbringen. Offizielle Bestätigungen stehen noch aus, aber die Wege zu Aston Martin scheinen klar vorgezeichnet zu sein.

Sensorverlust bei Piastri führte zur Disqualifikation von McLaren in Las Vegas

Was in Las Vegas geschah

McLaren hat nach dem Grand Prix von Las Vegas eine Erklärung abgegeben. Beide Autos des Teams wurden disqualifiziert. Die Platte unter dem Boden wies zu starken Verschleiß auf. Dadurch wurden Lando Norris und Oscar Piastri nicht in die Wertung aufgenommen.

Auf dem Papier belegte Norris den zweiten Platz und Piastri den vierten. Durch die Disqualifikation verlor Norris die sechs Punkte, die er auf Piastri hätte gutmachen können. Dadurch konnte Max Verstappen im Kampf um den zweiten Platz mit Piastri gleichziehen. Der Vorsprung von Norris auf Verstappen schrumpfte von 42 auf 24 Punkte.

Hauptursache: Porpoising und ein defekter Sensor

McLaren sagt, dass aerodynamische Schwingungen, auch bekannt als Porpoising, zu vorzeitigem Verschleiß der Platte geführt haben. Diese vertikalen Schwingungen waren größer als erwartet. Die Teams hatten in Vegas nur wenig Zeit für Trockentraining. Daher hatte McLaren dieses Ausmaß an Porpoising nicht vorhergesehen.

Außerdem verlor McLaren einen Sensor an Piastris Auto. Dieser Sensor misst, wie nah das Auto dem Asphalt kommt. Ohne diese Daten konnte das Team die Bewegungen von Piastris Auto nicht richtig verfolgen. Bei Norris funktionierte die Telemetrie noch, was die Überwachung erleichterte.

Aktionen während des Rennens

Das Team bemerkte bereits in den ersten Runden, dass dies ein Problem werden würde. Norris fuhr später im Rennen deutlich weniger Gas und ließ das Auto rollen. Er versuchte so, weniger stark über die Platte zu schrammen. Diese Maßnahme funktionierte manchmal, aber nicht überall.

McLaren sagt, dass das Abbremsen der Geschwindigkeit in einigen Kurven hilfreich war, an anderen Stellen jedoch kontraproduktiv. Die Kombination aus dem Arbeitsbereich des Autos und den Eigenschaften der Rennstrecke machte viele Manöver unwirksam.

Was McLaren bereits getan hatte und was unklar bleibt

McLaren behauptet, dass es mit der Fahrhöhe kein übermäßiges Risiko eingegangen sei. Für die Qualifikation und das Rennen fügte das Team sogar einen zusätzlichen Spielraum gegenüber den Einstellungen im freien Training hinzu. Dieser Spielraum wurde jedoch durch unerwartete, starke vertikale Schwingungen zunichte gemacht.

Warum McLaren gerade in Vegas so große Probleme hatte, ist noch nicht ganz klar. Straßenkurse sind von Natur aus holpriger. Das macht den Verschleiß der Planken empfindlicher. Dennoch wurden bei anderen Teams keine Verstöße festgestellt, auch nicht bei den Fahrzeugen aus den Top Ten. McLaren untersucht weiterhin, was genau der Auslöser war.

  • Der Sensor an Piastris Auto fiel aus, wodurch die Telemetrie unvollständig war.
  • Porpoising verursachte hohen Verschleiß an den Planken.
  • Norris versuchte, die Geschwindigkeit zu verringern, um den Schaden zu begrenzen.
  • Andere Teams wurden nicht disqualifiziert.

Auswirkungen auf die Meisterschaft und die Teampolitik

Die doppelte Disqualifikation hat direkte Auswirkungen auf die Meisterschaft. Verstappen profitierte davon und rückt näher an Norris heran. Piastri verlor in praktischer Hinsicht ebenfalls, da beide Autos zurückgestuft wurden.

Es stellt sich die Frage, ob McLaren künftig entscheiden muss, welchen Fahrer das Team schützt, wenn beide Fahrer im Titelkampf bleiben. Teamchef Andrea Stella sagte, dass es dafür keinen Grund gebe, solange die Zahlen dies nicht erfordern. Die Fahrer dürfen laut dem Team in Katar frei fahren.

Blick nach vorn: Katar und Lehren für Woking

Das Rennen in Katar auf Lusail ist eine ganz andere Rennstrecke als Vegas. McLaren erwartet daher keine Wiederholung des gleichen Problems. Dennoch lieferte die Situation nützliche Informationen über den Arbeitsbereich des Autos und das Porpoising-Verhalten.

Stella lobte das technische Team in Woking für seine schnelle Reaktion und Untersuchung. McLaren will die neuen Erkenntnisse nutzen, um ähnliche Überraschungen in Zukunft zu vermeiden.

Zusammengefasst: Eine Sensorstörung an Piastris Wagen verhinderte eine korrekte Überwachung. Große vertikale Schwingungen verursachten unvorhergesehenen Verschleiß an den Planken. Dies führte zu zwei Disqualifikationen und veränderte die Meisterschaftswertung.

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